Freitag, 17. November 2006

ich brenne...

meine Haut brennt, mein Körper schreit nach Sex...

ich will dass mir jemand in den Hals beißt, meine blonden langen Haare greift, meine Prinzessin bis ich schreie verwöhnt

ich will einen Prinzen verwöhnen bis er in meinem Mund kommt






hilfe...

ich will Sex

jetzt sofort... aber ich bin allein...


heul!

"Do it yourself"

Ja, das ist der Titel einer Heimwerker-Sendung – unter anderem. Doch nicht nur das, dort wo ich aufgewachsen bin, war es auch ein gern genommenes Synonym für Selbstbefriedigung. Es gibt unheimlich viele Ausdrücke dafür, manche verniedlichend, andere wissenschaftlich oder aber herabsetzend. Für mich trifft es „Liebe an und für sich“ oder auch „Selbstliebe“ am besten. Selbstbefriedigung ist ein wichtiger Teil der menschlichen Sexualität und für mich ein so selbstverständlicher Teil, daß ich lange grübeln mußte, um mich an meine eigenen Anfänge erinnern zu können.

Ich war dreizehn und wir waren zu Besuch bei Verwandten. Meine Tante liebte Frauenmagazine, die Dinger waren überall im Haus zu finden. Da standen neben den neuesten Diäten, Modetrends und Frisuren auch immer Artikel über Sexualität drin. Kennt man ja, die sechs Tips wie man zur ultimativen Sex-Göttin wird oder fünfundzwanzig Ratschläge, das eingeschlafene Liebesleben aufzupeppen. Im Höchstfall amüsant zu lesen und ab und an findet man da auch die ein oder andere nette Anregung, doch wirklich ernst nehmen kann ich das nicht. Da ich als Teenager nie Bravo gelesen habe (nicht, weil sie in meinem Elternhaus unerwünscht gewesen wäre, sondern weil ich sie langweilig fand) und dementsprechend auch nicht über das Standardwissen eines Dr. Sommer lesenden Gleichaltrigen verfügte, fand ich diese Artikel natürlich ... aufregend.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, daß unsere Gesellschaft so hartnäckig negiert, daß auch Kinder bereits sexuelle Wesen sind und Spaß daran haben können, sich selber zu berühren und zu entdecken, was sich da „zwischen den Beinen“ befindet. Kinder mögen ihre Art der Sexualität noch nicht in Verbindung setzen mit dem, was ein Erwachsener unter dem Begriff versteht, für sie ist es ein Spiel. Ich kann mich daran erinnern, daß mit den Nachbarskindern irgendwo in einer Ecke in aller Ruhe Doktorspiele und ähnliches stattfanden und keines von uns Kindern wäre je auf die Idee gekommen, daß wir da etwas Verbotenes oder gar schlechtes tun. Ich halte das für vollkommen normal, wenn Kinder sich auf diese Art von Entdeckungsreise im geschützten Rahmen untereinander begeben. Allerdings haben Erwachsene meiner Meinung nach in eben diesem Rahmen nichts verloren. Ich muß sieben oder acht gewesen sein, genau kann ich mich daran nicht mehr erinnern, als mir zum ersten Mal auffiel, daß meine Berührung im Intimbereich angenehme Gefühle auslöst – ohne jedoch wirklich einen Zusammenhang zu Sex herstellen zu können.

Doch zurück zu meiner Tante und ihren Frauenmagazinen. Da ich eine sehr prüde Biologie-Lehrerin hatte, die sich bis zur zehnten Klasse um das Thema Sexualität und Fortpflanzung drückte, kannte ich zwar die Abbildungen im Biobuch und die mageren Texte dazu, doch wirklich viel Wissen war das nicht. Es beschränkte sich auf Veränderungen, die äußerlich und innerlich im Körper statt fanden. Bei meiner Tante fand ich dagegen in einer der Zeitschriften einen Artikel (mit entsprechenden Abbildungen), der sich mit Selbstbefriedigung beschäftigte. Ich klaute die Zeitschrift und ging unter dem Vorwand, daß der Hund ja raus müsse, spazieren. In einer stillen Ecke des Parks beschlagnahmte ich eine Bank und studierte Artikel so wie Abbildungen. Vollkommen fasziniert, war Sex bis jetzt doch nur das, was zwischen zwei sich liebenden Menschen statt fand und biologisch gesehen der Fortpflanzung diente.

Nun sind solche Artikel nicht unbedingt für pubertierende Teenager geschrieben und so las ich dort etwas von sich selber entdecken, Taschenspiegeln, G-Spot, Klitoris, Experimenten mit Duschköpfen, Vibratoren, erogenen Zonen, Fantasien und mehr. Zum Glück ist meiner Tante nicht aufgefallen, daß die Zeitschrift verschwunden war (und es auch blieb) oder sie war diskret genug, mich nicht darauf anzusprechen. Ich fing an zu experimentieren. Schon einmal versucht, gleichzeitig eine Taschenlampe und einen Handspiegel festzuhalten während man versucht, äußere von inneren Schamlippen zu unterscheiden? Diese ungewohnte Sicht auf mich selber hatte gleichzeitig etwas erschreckendes und doch sehr faszinierendes an sich.

Ich hatte zu dem das Glück, in einer Familie aufzuwachsen, in der Sexualität nie ein negativ besetztes oder aber überdiskutiertes Thema war. Es gab sie, das war gut so und wenn es Fragen gab, wurden sie beantwortet (manchmal mit sehr roten Ohren meiner Eltern). Ich denke, meine Eltern wußten genau, was meine Geschwister und ich trieben, wenn einer von uns stundenlang das Badezimmer besetzte – was etwas egoistisch ist wenn nur ein Badezimmer im Haus existiert. Sie haben uns nie darauf angesprochen, es gar verboten oder herabsetzendende Witze darüber gemacht. Wir wurden lediglich gebeten, doch das Duschen etwas einzuschränken als mein Vater es satt hatte, stundenlang zu warten um sich mal die Zähne putzen zu können. Er ließ uns sogar Wa(h)re Liebe mit Lilo Wanders auf Vox gucken, auch wenn er sich dabei immer diskret anders beschäftigte. Entweder mußte irgendwas abgewaschen, die Zähne geputzt oder aber Unterlagen sortiert werden ... Er war der Meinung „Wenn die Kinder (pubertierende Teenager ...) im Fernsehen gucken dürfen, wie Menschen umgebracht werden, dann sollten sie auch anschauen dürfen, wie Menschen, ähm, gemacht werden ... und was da, ähm, so zu gehören kann.“

Den ersten Orgasmus hatte ich mit knapp sechzehn - zumindest erkannte ich da, daß es einer war. Ich experimentierte mit mir selber und fand auch irgendwann heraus, meine Freundinnen lieben sich selber ebenfalls. Wir tauschten uns (meist im schwummerigen Licht einer einzigen Kerze) verschwörerisch darüber aus, was und wie und wo wir am liebsten mochten. Irgendwann kamen bei mir undeutliche Fantasien dazu, ohne jemals Sex gehabt zu haben hat man nun mal nur eine sehr eingeschränkte Vorstellung darüber, wie das so sein könnte. Ich lernte mich selber kennen, wo ich empfindlich war, was mir gar nicht zu sagte, welche Art von Berührung und wo, wie feste oder wie sanft, schaute mir im Spiegel selber dabei zu und stellte erstaunt fest, daß sich die Farbe und Form ändert bei Erregung und Orgasmus. Manchmal nutzte ich den Sex mit mir selber nur, um sexuelle Spannung abzubauen und manchmal zelebrierte ich das Ganze – sprich, vorher Baden, Zimmer abschließen, Musik und Kerzenlicht und ... Räucherstäbchen. Ab und zu rauchte ich vorher gemütlich Gras, nachdem ich heraus gefunden hatte, daß ich stoned sehr empfindlich auf Berührungen generell reagierte und es mich zu dem sehr entspannte.

Bis zu meiner ersten Beziehung war Selbstbefriedigung etwas, das exklusiv nur mir gehörte. Um so entsetzter war ich, als M. mich fragte, ob ich mir vorstellen könne, ihn dabei zu sehen zu lassen. Ich saß auf dem Sessel und zog mir gerade die Schuhe aus, schaute ihn vollkommen entsetzt an und fragte, ob er sie noch alle habe. Er zuckte zurück und murmelte, es wäre ja nur ein Vorschlag gewesen. Ungnädig erklärte ich, daß ich eventuell darüber nachdenken würde und ging duschen. Und unter der Dusche dachte ich darüber nach. Ausführlich genug, um ein sehr erregtes Kribbeln zwischen meinen Schenkeln zu produzieren. Ich trabte danach im Bademantel in sein Zimmer, schob den Stuhl vors Bett und sagte etwas, das verdächtig nach „In Ordnung, du darfst zusehen – zu meinen Bedingungen!“ klang.

Ich ließ ihn auf dem Stuhl Platz nehmen, band seine Knöchel mit zwei Gürteln an die Stuhlbeine und seine Hände hinter der Lehne fest, stellte mich zwischen Bett und Stuhl und ließ den Bademantel von den Schultern rutschen – und fühlte mich wesentlich weniger mutig als noch vor ein paar Minuten unter der Dusche. Ich setzte mich aufs Bett, eine Hand auf meinen Schamlippen, die Beine breit gespreizt und knüllte mit der anderen Hand Decke und Kissen so in meinem Rücken, daß ich ihm in die Augen sehen konnte. Dann schloß ich einfach die Augen und stellte mir vor, ich wäre alleine – was am Anfang noch durchaus machbar war, doch je mehr ich mich selber erregte, desto öfter hörte ich M. unruhig auf seinem Stuhl hin und her rutschen. Irgendwann schlug ich die Augen auf und blickte direkt in seine. Ich hätte nie gedacht, je soviel Geilheit in seinen Augen sehen zu können. Eine Geilheit, die vollkommen auf mich übersprang. Und es war für mich vollkommen in Ordnung, ihn hier in diesem geschützten Raum an etwas teilhaben zu lassen, was nur mir gehört. Er schien die Rolle des ungewollt passiven Zuschauers ebenso zu genießen wie ich mein Spiel mit mir selber.

Er ist auch bis heute der einzige Mann geblieben, dem ich dieses Geschenk je gemacht habe, auch wenn ich von dem ein oder anderen danach gefragt wurde. Denn für mich ist es genau das: ein Geschenk. Viele Frauen, die ich kenne, erachten ebenso wie ich Selbstbefriedigung als ihren privatesten und ureigenen Bereich der Sexualität. Nicht jede möchte ihn teilen und es gibt genug Frauen, denen es bereits unangenehm ist, darüber zu sprechen. Etwas, das ich vollkommen verstehen und akzeptieren kann - darüber zu reden ist in Ordnung, doch man muß auch nicht unbedingt alles tot quasseln. Deswegen verstehe ich Männer nur teilweise, wenn sie ihre Frauen oder Freundinnen dazu drängen, daran teilhaben zu wollen. Es hat nichts damit zu tun, ob eine Frau ihren Partner liebt oder nicht wenn sie sich dazu entscheidet, diesen Bereich ihrer Sexualität für sich zu behalten.

Liebe Männer, ihr könnt danach fragen, das spricht Euch niemand ab. Doch bitte seid so fair und akzeptiert, wenn Eure Partnerinnen nicht wollen. Ein Geschenk verlangt man nicht und man bettelt auch nicht darum. Man bekommt es – oder eben nicht. Wenn sie bereit ist, dieses Vergnügen mit Euch zu teilen, dann genießt es als das, was es ist: eben nicht selbstverständlich. Sie läßt Euch am Intimsten teilhaben, was sie hat. Erkennt das bitte an. Denn es braucht für viele Frauen sehr großes Vertrauen, sich derart zu präsentieren. Und, liebe Frauen, ich kann Euch ja schlecht ungeschoren davon kommen lassen: seid nett zu Euren Männern, wenn sie neugierig danach fragen und denkt zumindest einmal darüber nach ... Es kann eine Menge Spaß machen und so unter uns Weibern: wenn er lernfähig ist, dann ist das die beste Methode ihm direkt zu zeigen, was Euch Spaß macht.

Also, was macht Ihr alle noch hier? Liebt Euch selbst, entdeckt Euch, habt Spaß. Los, husch! ;-)

Der Busfahrer - letzter Teil

war das ein aufregender Mann. So zärtlich und doch fordernd. Und alles fast ohne Worte. Ich setzte mich auf ihn, und er kam in mir zu seinem ersten Erfolg. Er krallte sich in meine Hüften. Schwitzend hielten wir uns danach aufeinanderliegend fest. Wir kamen immer noch ohne Worte aus. Wir drehten uns wieder - er lag wieder über mir. Sein Prinz war immer noch in Stimmung und er fing langsam wieder mit süßen Auf- und Abbewegungen an... ich stöhnte vor Lust... dann nahm er mich von hinten, spielte währenddessen mit einer Hand an meiner Prinzessin herum... und ich kam ein weiteres Mal zum Erfolg - laut. Ich war wie von Sinnen, wie benebelt. Er ließ mich kurz allein, holte uns was zu Trinken. Wir lagen auf dem Bett, schauten uns an, tranken was. Ich beugte mich zu seinem Prinzen, küsste ihn, fing an ihn nochmal zu verwöhnen. Er schmeckte... trotzdem... mein erst gedachter Ekel existierte nicht... Er drehte sich zu meiner Prinzessin, er hob mich genau über ihn, und wir verwöhnten uns eine Weile. Er kam zum Erfolg in meinem Mund, und auch hier existierte mein erst gedachter Ekel nicht. Ähm, ich dachte, ich könnte nicht NOCH einen Erfolg haben, aber er machte intensiv weiter und ich kam zu einem ganz heftigen lauten Erfolg.

Wir naschten noch bis zum Morgen aneinander, er fuhr mich dann in aller Frühe nach Hause. Wir haben die ganze Zeit kaum ein Wort miteinander gesprochen.


Er hat mir das Tor zu der Welt geöffnet, in der ich endlich Spaß am Sex hatte...


Wir haben uns noch jahrelang gesehen, aber nie wieder miteinander geschlafen. Bei jeder Begegnung lächelten wir uns verschmitzt an.
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Schneeweischens & Rosenrotes elf Minuten

Wir sind ...

... zwei Frauen.
... Jägerinnen.
... Sammlerinnen.
... so jung wie wir uns fühlen.
... uns in vielen Dingen sehr ähnlich.
... in anderen Dingen wiederum sehr verschieden.
... erreichbar unter elf.minuten@web.de

Andere meinen ...

Er tut das
wodurch er den Dreier zu einem besonderen Erlebnis...
Frank (anonym) - 23. Nov, 17:53
hmmmmmmmmmmmmm hach,...
hmmmmmmmmmmmmm hach, schööööön!
Miststueck1979 - 19. Nov, 22:39
Naja das Elternhaus wars...
Naja das Elternhaus wars schon mal nicht. Im Biountericht...
Erdbeertal - 10. Nov, 22:09
....kein schulischer...
....kein schulischer sexkoffer...keine weltoffene biologieunterrichtslehreri n....nein...sondern...
p. (anonym) - 10. Nov, 09:38
Kein Vergleich! Im Zuge...
Kein Vergleich! Im Zuge eines realen Dreiers in selber...
p. (anonym) - 10. Nov, 09:36

Status

SRTitel07

Online seit 780 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 23. Nov, 17:53

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SRTitel06

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