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chagall (Gast) - 6. Dez, 11:59

Vielen Dank! Jemanden so nehmen zu können wie er ist, ist vermutlich eines der größten Geschenke.

Rosenrote - 6. Dez, 12:05

Da hast Du recht.
chagall - 6. Dez, 18:34

Gelingt mir leider auch nicht immer. Es ist leichter, wenn man derjenige ist, der zweifach liebt, glaube ich.
Rosenrote - 6. Dez, 19:57

Hmm. Ob es leichter ist? Weiß ich nicht, mir gelingt es auch nicht immer Menschen so nehmen zu können wie sie sind - mit all ihren Stärken und Schwächen ... Es ist das Bemühen um das Gesamtbild statt nur einzelne Details wahr zu nehmen ...
chagall (Gast) - 7. Dez, 11:06

Ich merke immer wieder, es ist von meiner eigenen Tagesform abhängig... und bei Freunden einfacher als bei demjenigen welchen. Falls ich zu neugierig werde, bitte ich um Verzeihung. Was wäre, wenn es eine vierte im Bunde gäbe? Könntest Du auch das leben?
Rosenrote - 7. Dez, 13:09

Da ist was Wahres dran, an der Aussage mit der Tagesform. Wenn ich schlecht gelaunt bin oder krank, dann fällt es mir unheimlich schwer, in dem anderen nicht nur die Nervensäge zu sehen, die mir gerade auf den Keks geht wenn alles, was ich will, meine Ruhe ist ;-)

Nein, Du bist nicht zu neugierig. Sonst würde ich Dir jetzt einen Keks geben und schweigen ... Eine Vierte im Bunde? Nun, wäre es M., dann wäre es für mich einfacher, wenn ich die Frau mag, sie mir sympathisch ist. Die Einzige, die ich nicht haben kann, ist eine seiner Ex-Freundinnen, die nach Trennungen immer wieder auftaucht, einen Ersatzvater für ihre Kinder (die nicht von M. sind) zu suchen scheint und mir in einer Weise gegenüber tritt, die man im besten Falle als herablassend bezeichnen kann.

Mit J. hatte ich das diesen Sommer, als er mir schrieb, er habe eine neue Freundin. Das hat mich etwas überrumpelt, weil er sie vorher nie erwähnt hat. Es hat mich gefreut für ihn und als sie ihn verlassen hat, weil sie nicht akzeptieren konnte, wer und was er ist, hat mich das ziemlich traurig gemacht. Ich hätte ihm eine Frau gegönnt, die ihn versteht und mit ihm zusammen sein will ohne ihn umerziehen zu wollen - auch wenn es geheißen hätte, daß ich ihn hätte gehen lassen müssen.

Neugier befriedigt? ;-)
chagall - 7. Dez, 19:53

Merci. Es ist schoen und hilfreich zu sehen, dass es nicht immer nur schwarz und weiss gibt. Trotzdem hab ich den letzten Satz nicht ganz verstanden. Wenn eine Frau ihn ganz will, wuerdest Du ihn gehen lassen?

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