... zwei Frauen.
... Jägerinnen.
... Sammlerinnen.
... so jung wie wir uns fühlen.
... uns in vielen Dingen sehr ähnlich.
... in anderen Dingen wiederum sehr verschieden.
... so nett, dem Bösen Wolf die Türe zu öffnen.
... bereit, ihn seine Geschichten erzählen zu lassen.
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Zuletzt aktualisiert: 11. Okt, 17:49
Schlampe als Kosewort
Von daher war es beinahe unvermeidlich, dass Rosenrote in der erzählten Situation mit dem Prädikat Schlampe ausgezeichnet wurde.
Wenn ich (m) meine Liebste eine Schlampe nenne, dann aus einem anderen Grunde: ich spreche ihr damit ein Kompliment aus für ihre Scham-Losigkeit, für ihre Echtheit im Zeigen ihres Begehrens , ihres Wollens. (Womit sie offenbar nicht allzu weit von Rosenrote entfern ist.)
Genau dafür wurden Frauen jahrhundertelang mit dem Schimpfwort Schlampe bedacht. Da ich ihr Begehren jedoch nicht verachte, sondern achte, erlaube ich mir, das gleiche Wort umzuwerten zu einem Lob und einem Kompliment.