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    <title>Schneeweischens &amp; Rosenrotes elf Minuten</title>
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    <dc:publisher>Rosenrote</dc:publisher>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:date>2006-12-09T21:53:37Z</dc:date>
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    <title>Schneeweischens &amp; Rosenrotes elf Minuten</title>
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  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/3008906/">
    <title>Zeit vergeht</title>
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    <description>Das Wasser rinnt durch meine langen Haare und nimmt die Reste des Shampoos mit sich. Ein schaumiger Bach, der im Abfluß verschwindet. Der zarte Geruch von Orangenblüten klammert sich an den Wasserdampf, verteilt sich im Raum. Ich stehe unter der Dusche und lasse in meine Gedanken verloren Wasser über meinen Körper laufen. Aus dem Wohnzimmer dringt Metallica bis zu mir, reißt mich aus Deiner Welt zurück in meine. Ist es wirklich schon so lange her, daß ich in Deiner Dusche stand und Dich in der Küche pfeifen hören konnte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein Wintertag. Wir sehen uns meistens im Winter, ist Dir das schon einmal aufgefallen? Knackig kalt und die Sonne schien. Wir sind den ganzen Tag über Hügel und durch Wälder marschiert, haben das Glitzern der Sonne in zugefrorenen Bächen bewundert und leere Schneckenhäuschen von den stillgelegten Bahngleisen gesammelt. Sie liegen in meinem Badezimmer auf der Ablage, ich sehe sie jedes Mal wenn ich mir die Zähne putze oder Hände wasche. Gefrorenes Laub knirschte unter unseren Schuhsohlen. Du bliebst stehen und hobst eine Feder auf. Stecktest sie mir ins Haar und küßtest mich. Wir gingen Hand in Hand weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne stand schon tief als wir bei Dir ankamen. Ich war ein Eiszapfen und fühlte mich halb erfroren als ich in Deinem Flur die Schuhe auszog. Ich solle warm duschen gehen und Du würdest uns derweil was in der Pfanne zusammen rühren, schlugst Du mir vor. Der Bademantel hänge am Haken im Badezimmer. Ich ging duschen und konnte Dich in der Küche pfeifen hören. Das warme Wasser tat gut und wieder aufgetaut schlüpfte ich in Deinen Bademantel, ging zur Küche, lehnte mich an den Türrahmen und sah Dir zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag Deinen Gesichtsausdruck, wenn Du Gemüse schneidest. Du lächelst wenn Du kochst. Ein Lächeln, das niemandem gilt, sondern dem, was Du tust. Ich fühlte mich warm und gut aufgehoben. Du weißt, ich bin gerne bei Dir und ich erlaube Dir, mich zu bemuttern. Für gewöhnlich mache ich das. Kakao mit Amaretto machen, herum wuseln, manchmal auch kochen für Gäste. Eben alles tun, damit sie sich bei mir wohlfühlen. Bin ich selber Gast, will ich nicht zur Last fallen. Ich lasse mich nicht gerne bedienen. Doch ich mag das, wenn Du für mich kochst oder mir einfach nur einen Kakao bringst. Ich sah Dich den Herd an machen, einen Topf mit Wasser darauf stellen. Und plötzlich fragte ich Dich, ob das Essen nicht noch Zeit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du schautest mich erstaunt an. Hast mich lächelnd gemustert und den Herd wieder ausgestellt. Kamst auf mich zu, nahmst meine Hand und zogst mich ins Schlafzimmer. Die untergehende Sonne malte durch die Bäume vor dem Fenster lange Schatten auf den Boden. Das Licht war unbeschreiblich weich als ich Dich von Deinen Kleidern befreite. Mit einer fließenden Bewegung schobst Du den Bademantel von meinen Schultern. Er fiel unbeachtet zu Boden. Ich zog Dich auf das Bett. Schüttelte den Kopf als Deine Hand langsam über die Innenseite meines Oberschenkels strich. Dein Blick war fragend. Kein Brimborium, fick mich einfach. Langsam und ohne Schnörkel, sagte ich leise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassisch. Ich unten, Du oben. Gemeinsam im rotgoldenen Licht der untergehenden Sonne den gemeinsamen Rhythmus finden. Ich spürte Dich tief in mir während ich Dir in die Augen schaute. Sie haben die Farbe von dunklem Bernstein, Deine Augen. Deine Hand griff nach meiner, unsere Finger verschränkten sich ineinander. Hielten uns aneinander fest während wir ineinander dahin trieben. Es war still, nur unser Atem war zu hören. Nicht einmal laut, nur schneller. Dein Gewicht auf meinem Körper, Dein Brustkorb auf meinem Oberkörper. Ich konnte Dein klopfendes Herz spüren und plötzlich war es da. Dieses intensive und warme Gefühl, als wolle mir das Herz zerspringen, das mir die Luft nahm. Diese unglaubliche Wärme beim Blick in Deine Augen. Als Du in mir kamst, warst Du tiefer in meiner Seele als je zuvor. Ich hatte an diesem Nachmittag nicht einmal einen Orgasmus. Und ich brauchte keinen. Es war nicht die Art von Sex, die einen nach einer gefühlten Ewigkeit erschöpft in den Schlaf sinken läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir blieben eine Weile so liegen. Wortlos. Es gab keine Worte für das, was zwischen uns statt fand. Ich konnte in Deinen Augen lesen, was Du dachtest und fühltest und ich nehme an, Du sahst in meinen Augen ähnliches. Jedes Wort hätte den Zauber zerstört, das warme Gefühl vertrieben. Irgendwann lösten wir uns voneinander. Die Nacht hatte ihren angestammten Platz eingenommen. Zogen uns an und gingen in die Küche. Ich setzte mich im Schneidersitz vor die Heizung, Du hast mir ein Glas Rotwein eingegossen. Ich habe Dir beim Kochen zugeschaut und mich warm, geborgen und geliebt gefühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das warme Gefühl ist immer noch da. Jedesmal, wenn ich an Dich denke. Es hat sich in meinem Herzen eingenistet und es hat da seinen richtigen Platz. Du hast nie an mir gezerrt, nie etwas von mir verlangt. Du hast mich genauso akzeptiert wie ich bin. Es wird wieder Winter. Zeit, daß wir uns wieder sehen. Wenn ich wieder fahre, dann wird es mir das Herz zerreißen, denn dort ist nicht nur Platz für Dich. Du weißt das und hast es mir nie zum Vorwurf gemacht. Ebenso wenig habe ich Dir Dein Leben zum Vorwurf gemacht. Wir sind, was wir sind. Wir begegnen uns genau so und nicht anders. Du bist etwas besonderes, wirst es immer bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe Dich, wenn der Frost die Luft klirren läßt und gefrorenes Laub unter unseren Sohlen knirscht. Die Tage kurz sind und die Nächte kalt und klar. Gehen wir wieder Sternschnuppen beobachten? Oben auf dem Hügel, Rücken an Rücken, und wünschen uns was dabei?</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/11+Minuten&quot;&gt;11 Minuten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-01T00:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/2977412/">
    <title>&quot;Laß uns Abschied feiern&quot; (II)</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/2977412/</link>
    <description>Das Haus liegt im Dunkeln und wir schleichen leise rein. Halb elf, man könnte meinen, hier in einem Altersheim zu sein. Die Entscheidung fällt auf sein Zimmer. Das Licht erscheint so unheimlich grell für meine vom Gras empfindlichen Augen. Ihm geht es ähnlich, also macht er das Licht aus.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hey, ich will aber was sehen!&lt;/i&gt; beschwere ich mich. Es ist stockfinster im Raum.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Andere Lampen gibt es hier nicht, höchstens Kerzen,&lt;/i&gt; ich höre ihn durch den Raum tappen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Dann mach Kerzen an, ich will nicht im Stockdunkeln ficken!&lt;/i&gt; ich habe noch nicht ganz ausgesprochen, da flackert sein Feuerzeug auf. Während er Kerzen im Raum verteilt, ziehe ich Schuhe und Jacke aus, lehne mich an den Türrahmen und warte. Dabei fällt mir erstmal auf, wie durchgefroren ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Jetzt besser, das gnädige Fräulein?&lt;/i&gt; zieht er mich auf. Der Raum ist in warmes Kerzenlicht getaucht. Wir mustern uns.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Du hast zu viele Klamotten an,&lt;/i&gt; stellt er fast sachlich fest.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Du auch. Zeit das zu ändern,&lt;/i&gt; ich gehe auf ihn zu, ziehe ihn an seinem Pullover zu mir heran. Meine Hände in seinem Nacken, seine Hände wandern unter die zwei Schichten an Bekleidung, die mich noch verhüllen. Seine warmen Hände scheinen auf meiner kalten Haut zu brennen. Unsere Lippen finden sich während wir uns gegenseitig vom vielen überflüssigen Stoff befreien.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Du bist ganz kalt,&lt;/i&gt; flüstert er und ich nehme seine Hand, schiebe sie zwischen meine Schenkel.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Da nicht,&lt;/i&gt; flüstere ich zurück. Er grinst.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Du wirst dort wohl nie kalt sein.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zieht mich aufs Bett, streicht mir die Haare aus dem Gesicht. Etwas ist anders diese Nacht. Wir sind anders diese Nacht. Es ist nicht nur das Gras, das uns weicher gemacht hat. Wir sind weicher und diese Nacht braucht keine Härte. Es gibt keinen Schmerz mehr, den wir uns aus dem Leib ficken müssen. Wir benutzen uns diesmal nicht gegenseitig, wir nehmen uns Zeit stattdessen. Entdecken uns mit Händen und Zungen. Reizen unsere überempfindliche Haut. Schauen uns in die Augen und küssen uns sanft. Bis ich das Gefühl habe, am ganzen Körper zu brennen. Mit einer Hand hält er mich fest während er mich mit der anderen den Gipfel hoch jagt. Schaut mir dabei in die Augen. Und es passiert etwas, womit ich nicht gerechnet habe. Ich übergebe ihm die Kontrolle, lasse mich in seine Hände fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden nicht viel, wir kommunizieren ohne Worte und verstehen uns. Vögeln immer wieder. Auf dem Bett, auf dem Fußboden, auf dem Tisch. Ruhen uns zwischen drin immer wieder aus, gehen sanft und respektvoll miteinander um bis wir morgens erschöpft einschlafen. Ich werde nach einer Stunde wach, löse mich vorsichtig aus seinen Armen und lösche die Kerzen. Draußen graut der Morgen und im diffusen Dämmerlicht sammel ich meine Klamotten ein. Vor der Türe schlüpfe ich nur in Jeans und Pullover und schleiche in mein Zimmer. Ich mag dieses Gefühl nach einer durch gevögelten Nacht. Zufrieden rolle ich mich unter meine Decke und schlafe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags werde ich wach. Irgendetwas fühlt sich anders an, ich habe ein schlechtes Gewissen. Ich weiß genau, die letzte Nacht habe ich etwas geweckt, das ich nicht habe wecken wollen. Also gehe ich ihm den restlichen Tag aus dem Weg, packe meine Sachen. Morgen fahre ich wieder zurück. Es gelingt mir im Verlaufe des Tages fast, mir selber einzureden, daß ich mir nur einbilden würde, es hätte sich etwas geändert. Da ich morgen sehr früh am Bahnhof sein muß, gehe ich früh schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir ein Taxi zum Bahnhof genommen, bin gut vierzig Minuten zu früh dran. Sitze am Bahnsteig und halte mich müde an einer Tasse heißen Kakaos fest, das Thermometer zeigt bestimmt noch Minusgrade an. Ich frage mich, ob ich wirklich fahren will und versuche gleichzeitig mich davon zu überzeugen, daß ich mich albern benehme. Es war das Gras, sonst nichts. Ich schließe die Augen, döse ein wenig vor mich hin. Es ist noch nicht einmal richtig hell. Ich sehe ihn nicht, doch ich weiß wer sich mir nähert und neben mich auf die Bank setzt.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Du hast doch wohl nicht geglaubt, du könntest dich einfach so davonschleichen. Oder?&lt;/i&gt; in seiner Stimme schwingt eine ungewohnte Wärme mit.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Och, man kanns ja versuchen,&lt;/i&gt; ich öffne die Augen, drehe den Kopf und unsere Blicke treffen sich.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Rauchen wir noch eine Zigarette? Wir sind letztens nicht zu der nach dem Sex gekommen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hmm ...&lt;/i&gt; brumme ich.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Diskutier nicht, gib mir dein Feuerzeug!&lt;/i&gt; er streckt mir fordernd die Hand entgegen. Mit einem Kopfschütteln reiche ihm das gewünschte. Er reicht mir die angezündete Zigarette und steckt sich selber ebenfalls eine an. Wir sitzen schweigend und rauchend nebeneinander auf der Bank. Ein Schweigen, das mich bedrückt  denn ich weiß nicht, was ich sagen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag keine Zigarettenkippen auf den Bahnsteig werfen, benehme mich also wie ein ordentlicher Bürger, gehe zum Aschenbecher und entsorge sie. Er folgt mir. Verlegen stehen wir uns gegenüber während sich der Bahnsteig allmählich mit Pendlern füllt. Er zieht mich an der Jacke zu sich und küßt mich. Ich bin überrascht, damit hab ich jetzt nicht gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich will dich jetzt nicht gehen lassen,&lt;/i&gt; er schaut mir in die Augen. Ein Blick, der mich trifft.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich werde gleich in den Zug steigen,&lt;/i&gt; erwidere ich und senke den Blick.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Vielleicht bilde ich mir das ein, aber vorgestern ...,&lt;/i&gt; er stockt. &lt;i&gt;Es hat sich was geändert.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Findest du?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Es war nicht nur das Gras.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Was soll es denn sonst gewesen sein?&lt;/i&gt; meine Güte, ich klinge selbst in meinen Ohren trotzig.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sag du es mir.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hmm,&lt;/i&gt; ich habe einen Knoten im Hals. Selbst wenn ich wollte, ich könnte nicht zugeben, daß er recht hat. Er sagt nichts mehr, sondern küßt mich. So lange, bis mein Zug einfährt. Es interessiert uns beide nicht, daß die Pendler uns merkwürdig anblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türen öffnen sich, Passagiere drängen hinaus und andere wollen hinein. Wir lösen uns voneinander, als letztes gleitet meine Hand aus seiner.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wir sehen uns wieder,&lt;/i&gt; sage ich beim Einsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Versprochen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Versprochen,&lt;/i&gt; entgegne ich, dann schließen sich die Türen. Der Zug setzt sich langsam in Bewegung und ich frage mich ganz kurz, ob ich nicht doch einen Fehler gemacht habe. Ich stecke die Hände in die Jacke meiner Tasche, für drei Stationen bis ich umsteigen muß lohnt es sich nicht, in dem übefüllten Zug einen Sitzplatz zu suchen. Meine rechte Hand ertastet in der Tasche etwas, das da nicht hingehört. Er hat mir die Hälfte des Grases in die Tasche gesteckt mit einem Zettel, auf dem steht Für die Heimreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mein Versprechen gehalten. Wir haben uns wieder gesehen, denn es war nicht das Gras, das etwas zwischen uns geändert hat. Wir waren es.</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/11+Minuten&quot;&gt;11 Minuten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-24T23:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/2977395/">
    <title>&quot;Laß uns Abschied feiern&quot;</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/2977395/</link>
    <description>&lt;i&gt;Du wirst nicht glauben, was ich in der Hose habe,&lt;/i&gt; seine Augen funkeln mich an während er neben mir am Tisch steht, an dem ich gerade meinen Salat verschlinge. Ich weiß, es gibt zwei Möglichkeiten und entscheide mich für die offensichtlichere.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Vermutlich das, was alle anderen Männer auch in der Hose haben, &lt;/i&gt;ich zwinkere ihm zu.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nein, nicht das, sondern das andere,&lt;/i&gt; er lacht leise, schiebt die Hand in seine Hosentasche und verborgen vor den Blicken der anderen läßt er mich sehen, was er meint.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nett. Und nun pack es wieder weg,&lt;/i&gt; ich gebe mich unbeteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Laß uns nachher Abschied feiern,&lt;/i&gt; schlägt er vor und nur ich weiß, was er damit meint.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zwei Stunden. Am Tor,&lt;/i&gt; vermutlich verrät das Funkeln meiner Augen meine Gier, denn er lacht und geht zügigen Schrittes aus dem Speisesaal. Er hat mich am Haken und er weiß es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe duschen nach dem Essen, ich hab vorher den ganzen Nachmittag Kisten mit Büchern von A nach B geschleppt und bin dementsprechend verstaubt. Vier Monate bin ich hier und kann jetzt nicht mehr sagen, woher die blöde Idee kam, überhaupt hier herzukommen. Man macht Dummheiten, wenn man auf der Flucht vor Schmerz ist. Ironischerweise lief mir hier einer über den Weg, der ebenfalls Flüchtling ist. Wir fickten uns gegenseitig den Schmerz aus dem Leib, in vollem Bewußtsein darüber, was diese Affäre bedeutete und was ihr Zweck war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Dusche schmunzele ich ob der Erinnerung an den Abend, an dem wir uns rausgeschlichen hatten, um heimlich einen trinken zu gehen. Wir saßen in einer dieser schummerigen Dorfkneipen, ganz hinten in der Ecke. Ich guckte ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an und fragte, wie lange er Jenny schon vögeln würde. Er wand sich, wollte nicht so ganz mit der Sprache rausrücken und schob den Topf mit dem Plastikblümchen über die Plastikdecke auf dem Tisch. Innerlich amüsierte ich mich, denn all die anderen Frauen waren mir egal  ich bekam, was ich wollte, das war die Hauptsache. Wir waren ehrlich in dieser Nacht und seltsamerweise entdeckten wir, daß wir uns ähnlicher sind als wir das anfangs vermutet hätten, ich war lediglich mit anderen Männern diskreter als er mit seinen Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin eine Viertelstunde zu spät am Tor. Sehe ihn von einem Fuß auf den anderen treten. Es ist kalt, die Luft klirrt förmlich und alles ist von feinem Rauhreif überzogen, den auch die Sonne nicht wegtauen konnte. Alles glitzert und verleiht der Welt den unwirklichen Charme eines Märchenlandes. Wir laufen los. Schweigend. Das Schweigen zwischen uns ist nie unangenehm. Es gibt nicht viele Männer, mit denen ich schweigen kann. Der Wald verschluckt uns, gefrorene Blätter knirschen leise unter unseren Sohlen. Wir laufen Zickzack, machen Halt an einer Bank.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hast du Tabak dabei?&lt;/i&gt; fragt er während er die Hände aus den Handschuhen zieht.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sicher,&lt;/i&gt; Ich reiche ihm den Van Nelle samt Blättchen und schaue zu, wie er die erste Tüte baut. Sitze dabei auf der Lehne der Bank, die Füße auf der Sitzfläche.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Willst du anmachen? &lt;/i&gt;er reicht mir die Tüte. Ich nicke, zerre ein Feuerzeug aus meiner Jackentasche. Es knistert leicht als der erste Zug seinen Weg in meine Lunge nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir teilen den Joint geschwisterlich, wie sich das gehört. Es dauerte nur wenige Minuten bis die Wirkung einsetzt. Dieses warme, schwere Gefühl, das vom Brustkorb aus langsam durch den Körper kriecht. In jeder Faser zu prickeln scheint und die Haut so empfindlich macht. Er steht auf, nimmt meine Hand und wir wandern weiter durch den Wald. Die Sonne sinkt dem Horizont entgegen, die Bäume werfen lange Schatten. Gefrorene Pfützen liegen wie Spiegel auf dem Weg und wir schlittern ausgelassen darüber. Sieht uns ja keiner. Wir necken uns gegenseitig, küssen uns immer wieder. Rauchen noch einen Joint. Nachdem die Sonne versunken ist und die Sterne sich den Himmel erobert haben, laufen wir ins Dorf. Pizza essen. Wir sitzen scheinbar gesittet am Tisch, doch meine Hand wandert seinen Oberschenkel hoch. Meine Fingerspitzen fühlen sich übersensibel an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Diese Nacht gehört uns,&lt;/i&gt; sagt er auf dem Rückweg zum Haus und küßt mich. &lt;i&gt;Sollen wir noch eine Runde drehen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ja,&lt;/i&gt; antworte ich nur und wir laufen durch die nächtliche Stille, die Bäume am Wegesrand schweigen in ihrem Winterschlaf und die Sterne zwinkern uns neckisch zu.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich will mich eigentlich gar nicht von dir verabschieden,&lt;/i&gt; seine Stimme klingt nachdenklich und etwas läßt in mir die Alarmglocken schrillen. Der Gedanke Bitte, mach die Nacht jetzt nicht mit unangebrachten Geständnissen kaputt! läßt meinen Adrenalinpegel ansteigen. Doch ich sage nichts.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Was mache ich denn, wenn du weg bist? Mit wem soll ich dann unkomplizierten Sex haben?&lt;/i&gt; neckt er mich.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Jenny und wen auch immer sonst vögeln, gibt doch genug Möglichkeiten,&lt;/i&gt; schlage ich lachend vor.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ach, vergiß Jenny. Die liest zu viele clevere Bücher über Sex und Emanzipation ohne sie umsetzen zu können,&lt;/i&gt; sein Frust ist unschwer zu überhören.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Dann lass uns zurück gehen, damit du ein letztes Mal ohne cleveres Bücherwissen unkomplizierten Sex mit mir haben kannst,&lt;/i&gt; schlage ich vor. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gute Idee. Lass uns Sex haben als ob es kein Morgen gäbe, &lt;/i&gt;stimmt er zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;To be continued ...&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/11+Minuten&quot;&gt;11 Minuten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-23T23:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/2971578/">
    <title>nicht geplant und doch gewollt</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/2971578/</link>
    <description>Ich war außerplanmäßig zu Haus geblieben und schickte ihm frühmorgens eine SMS, ob er zum Frühstück kommen will. Da ich aber meine Tage hatte, war ich nicht sicher, ob er sich darauf einlässt... nur zum Quatschen und Knutschen herzukommen....&lt;br /&gt;
Ich erhielt keine Antwort und dachte, na der schläft noch. Ging in Ruhe duschen. Kam grad aus der Dusche, trocknete meine Haare ab und da rief er an &quot;ich fahr grad aus XXX los...&quot; und ich fragte erstaunt und erfreut &quot;zu mir?&quot; &quot;ja!&quot;&lt;br /&gt;
Wir knutschten ein wenig herum, es fiel mir sehr schwer, nicht mehr zu machen. Er fing an, meinen Busen zu verwöhnen, zu küssen... ich dachte, das halt ich nicht aus. Wir quatschten ein wenig. Dann fing er wieder an, mich gierig zu küssen. Sein Prinz sprengte fast die Hose und er bat mich, ihn zu verwöhnen. Ich zierte mich ein wenig, er küsste mich fordernder. Packte mein Haar, biss in meinen Hals. DAS ist bei mir der 100-%-An-Schalter... da gibts einfach kein Halten mehr... ich knöpfte seine Hose auf, zog sie ein Stück runter, legte seinen Prinzen frei... küsste, leckte und verwöhnte ihn... aber nur kurz. Seinen Wunsch, in meinem Mund kommen zu dürfen, lehnte ich diesmal ab... denn meine Prinzessin schrie so laut nach dem Prinzen, dass ich schnell meine Hose auszog und mich auf ihn setzte. Ich kam 3 x bei diesem Ritt zu meinem Erfolg... und er kam in meiner Prinzessin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eklige Tage hin, eklige Tage her. Zum Glück war in dem Moment kaum was...</description>
    <dc:creator>Schneeweischen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/11+Minuten&quot;&gt;11 Minuten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Schneeweischen</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-22T18:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/2821316/">
    <title>Die Anfänge</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/2821316/</link>
    <description>mein erster Sex war sehr enttäuschend. Ich war 15. Es tat weh und war in keinster Weise schön. Irgendwie tat es monatelang weh. Es machte mir einfach keinen Spaß. Aber angeblich sollte es dazugehören. Ich blieb mit dem Freund zusammen, warum auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da begegnete ich nach etwa 3 Jahren einem Typen, der mich &quot;anregte&quot;. Immer wieder begegnete ich ihm, ich träumte von ihm, ich bekam Lust auf Sex. Er nahm mich irgendwann mit seinem Auto mit. Hielt in einer einsamen dunklen Gegend an. Wir küssten uns, ich war total aufgeregt. Seine Hand wanderte meine Schenkel hoch. Das erste Mal im Leben hatte ich unbändige Lust! Die Klamotten pulten wir uns umständlich runter. Oh wie eng kann es in einem Auto sein. Es war total aufregend... so schöne Küsse, so gierig. Das Ertasten des anderen... das Eindringen dann... war das klasse! Und er hatte einen wesentlich größeren Prinzen als mein Freund, und es machte so richtig Spaß! das fühlte sich so klasse an... aber zum Abschluß kam ich auch hier nicht. Dennoch öffneten sich mir ganz neue Welten!</description>
    <dc:creator>Schneeweischen</dc:creator>
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