<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://elfminuten.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/">
    <title>Schneeweischens &amp; Rosenrotes elf Minuten : Rubrik:About us</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>Rosenrote</dc:publisher>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:date>2008-10-11T15:49:35Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    <cc:license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" />

    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/elfminuten/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/5249133/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/4432142/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/3627974/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/3571792/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/3335239/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/3099353/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/2984214/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/2972242/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/2952318/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/2944793/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/2851831/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/2835443/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/2816115/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/2813510/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elfminuten.twoday.net/stories/2813125/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/elfminuten/images/icon.jpg">
    <title>Schneeweischens &amp; Rosenrotes elf Minuten</title>
    <url>http://static.twoday.net/elfminuten/images/icon.jpg</url>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/5249133/">
    <title>Wie ich die Lust verlor - das Vorspiel</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/5249133/</link>
    <description>Still war es, das Fräulein Rosenrote. Hat in den vergangenen Monaten ab und an mal hier herein geschaut und den Staub weg gewischt nur um dann klammheimlich wieder zu verschwinden. Doch fangen wir nach dem reißerischen Titel nicht am Ende an, sondern wie es sich gehört am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ende 2007:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Vollkommen unvorhergesehen reißt es dem Fräulein plötzlich beruflich den Boden unter den Füßen weg. Einfach so. Und mit dem Verlust des Bodens trudeln eine ganze Menge Träume gleich mit in den Abgrund um dort leise klirrend zu zerschellen. Einzig Sorgen bleiben an ihrer Seite um wirkungsvoll den berühmten Silberstreif am Horizont zu verdunkeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mitte Februar 2008:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das Fräulein beendet eine Beziehung, die im Grunde nie eine war. Da sie der Meinung ist, was zwischen zwei Leuten passiert, sollte auch da bleiben, schweigt sie sich darüber aus. Die andere Hälfte sieht das anders und so kennt der gesamte Bekannten- und Freundeskreis Details und aus dem Zusammenhang gerissene Informationen, die sie nichts angehen. Und natürlich haben auch alle eine Meinung dazu, die in dem Punkt übereinstimmt: Das Fräulein Rosenrote hat dem armen Kerl nicht nur das Messer ins Herz gestoßen, sondern es ihm gleich noch aus der Brust gerissen und vor seinen Augen genüßlich verspeist. Nun, Schmerz ist immer subjektiv und jeder geht damit auf seine Weise um, wenn das seine ist, kann sie da nichts gegen machen außer sich zurück zu ziehen statt in dem vergeblichen Versuch, sich zu verteidigen, noch mehr Öl ins Feuer zu gießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anfang März 2008:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sie treibt etwas haltlos im Leben herum, die Rosenrote. Job futsch, Mann futsch, Träume futsch und die Hoffnung krümmt sich in den letzten Windungen am Boden. Den Kontakt mit den meisten Bekannten, die sowohl sie als auch ihren letzten Mann kennen, vermeidet sie so weit es geht. Bis sie eines Tages nichtsahnend in einem Laden steht, sehnsüchtig mit den Fingern über Bücher streicht die sie gerne kaufen würde und von einem Mädel mitten in aller Öffentlichkeit mit etwas konfrontiert wird, daß eher privater Natur ist. Vollkommen erstaunt und überrumpelt hört sich das Fräulein Rosenrote die Meinung der ihr fremden Person an, die sie für das letzte lebende Miststück zu halten scheint. Wir erinnern uns an obigen Absatz: Herz, Löffel, verspeisen und so. Wer möchte schon mit jemandem, den man vielleicht zwei oder drei Mal in seinem Leben gesehen hat, sehr private Details diskutieren. Mit den Worten &quot;Geh mir aus der Sonne und wag es nie wieder, mich derart schräg von der Seite anzumachen du selbstgefälliges, hirnloses Endprodukt eines Einzellers!&quot; lasse ich die Rächerin des Enterbten und Unterdrückten mit offenem Mund mitten im Laden stehen. Bevor meine Wut das Wissen übermannt, daß es eine Straftat ist, einem anderen Menschen so lange mit schweren Gegenständen auf dem Kopf herum zu hauen bis die zwei Gehirnzellen wieder an die richtige Position gerutscht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ende März 2008:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bei dem Versuch, sich von Sorgen und Problemen abzulenken, landet das Fräulein Rosenrote in einem der kleinen Kinos hier in der Gegend, von denen es immer weniger gibt. Diese schönen, alten Kinos mit einem Foyer, wo es nach Popcorn riecht, wo es rote Samtvorhänge gibt, abgewetzte Samtsitze, deren Holzrahmen quietschen sobald man sich bewegt und wo man im Foyer auf kleinen Ledersesseln zwischen alten Vorführgeräten sitzen und rauchen darf. Ein verregneter  Nachmittag und irgendein Film, der sie im Grunde nicht interessierte und nur den Zweck der Ablenkung erfüllen sollte. Mit einer Schachtel Popcorn und der Nase in einer Zeitschrift prallte sie plötzlich gegen ein Hindernis. Sie hob erstaunt den Blick als sie eine bekannte Stimme hörte. Ein ehemaliger Arbeitskollege, den sie damals schon anziehend fand. Ebenfalls alleine. Sie entschuldigte sich, ging weiter und suchte sich ihren Platz in einer der hintersten Reihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Fortsetzung folgt&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-11T11:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/4432142/">
    <title>Status Quo</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/4432142/</link>
    <description>Tja, wie sieht das Liebesleben der Rosenrote gerade aus? 

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Da hätten wir den besten aller Ex-Freunde, mit dem das Fräulein so gut wie zusammen wohnt. Man teilt sich Internet- und Telefonkosten, kocht ab und an zusammen, streitet sich um die Fernbedienung und immer noch ist er der beste Freund, den das Fräulein je hatte. Ganz egal, wie düster es am Horizont aussehen mag, er hört ihr zu ohne gleich das Bedürfnis zu verspüren, sich in eine schimmernde Rüstung werfen und auf einen Schimmel springen zu müssen, um Rapunzel aus ihrem Turm zu erretten.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Mann zwei. Der Mann, der das Fräulein am Anfang des Jahres beeindruckte und mit dem sie immer noch Sex hat. Genau, den guten Sex ... Leider spricht das Fräulein Kisuaheli wenn es darum geht, Mann zwei klar zu machen, daß die Trennung vom besten aller Ex-Freunde mit ihm nicht viel zu tun hatte. Früher oder später wäre es ohnehin so gekommen, ob mit oder ohne hin. Kisuaheli scheint das Fräulein auch zu sprechen, wenn sie Mann Zwei zu erklären versucht, daß sie zum einen nicht das ist, wozu er sie auserkoren hat, und zum anderen wenn sie sich nicht verbiegen läßt, um dem zu entsprechen was er sich so vorstellt.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Den Liebhaber. Ein dem Fräulein sehr ähnlicher Mann, wesentlich älter als sie und jemand, der schon seit Jahren einen Platz in ihrem Leben hat. Wenn auch einen vermutlich sehr merkwürdigen, legt man normale gesellschaftliche Maßstäbe an. Der beste aller Ex-Freunde wußte immer von ihm und hatte damit nie ein Problem. Mann Zwei würde dem Fräulein vermutlich das Fell über die Ohren ziehen, wenn er wüßte, daß er existiert und immer noch mit &quot;seiner Freundin&quot; schläft.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Des weiteren ein Mann, auch wieder wesentlich älter als das Fräulein (was hat sie nur mit den Älteren?), mit dem sie Katz und Maus spielt. Ein heißer Flirt, der Spaß macht. Das Fräulein ist versucht, das Spiel auf eine weitere Ebene zu bringen, allerdings macht ihr vorerst das Spielen viel zu viel Spaß.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ein süßer Arbeitskollege, vom dem das Fräulein ab und an träumt und ihm heimlich hinter her schwärmt wenn nicht allzuviel Arbeit auf dem Schreibtisch liegt. Harmlos an und für sich, aber ab und an braucht jeder ein bißchen Schwärmerei.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ein Freund, der zu ihr nicht nein sagen würde. Man wird sehen, wohin das noch führen wird ...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Vermutlich wird das Fräulein irgendwann mal als alte Frau enden, die in einer großen Wohnung mit einem halben Dutzend Katzen lebt ...</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-10T10:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/3627974/">
    <title>Jubiläum</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/3627974/</link>
    <description>Ich habe es vor lauter Frühlingsgefühlen und Widrigkeiten des Alltags vollkommen verschlafen. Elf Minuten ist jetzt seit einem halben Jahr online, hat &lt;b&gt;144 &lt;/b&gt;Beiträge und &lt;b&gt;1052&lt;/b&gt; Kommentare. &lt;b&gt;30.803&lt;/b&gt; Benutzer haben uns besucht, unsere Texte gelesen, mit uns diskutiert und hoffentlich eine gute Zeit gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde sagen, auf die nächsten sechs Monate. Hoch die Tassen!</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-19T22:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/3571792/">
    <title>Wünsche</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/3571792/</link>
    <description>Man soll vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht. Denn Wünsche können in Erfüllung gehen und manchmal nicht auf die Art und Weise, wie wir uns das ausgemalt haben ... Dessen bin ich mir schon lange bewußt. Was ich allerdings nicht gedacht hätte, ist die Tatsache, daß man jetzt schon aufpassen muß, was &lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/stories/3126820/&quot;&gt;einem gewünscht&lt;/a&gt; wird. Denn auch diese Wünsche können in Erfüllung gehen - sehr zu meinem Erstaunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bin ich wohl einem Irrtum aufgesessen, ich dachte nämlich immer, ich kenne mich und meine Grenzen. Offensichtlich ist dem nicht so, die ein oder andere Grenze wurde in den letzten Tagen sehr offensichtlich gesprengt. Fasziniert und erstaunt betrachte ich mich selber. Zeit, mich neu zu definieren?</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-13T11:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/3335239/">
    <title>Aller guten Dinge sind drei?</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/3335239/</link>
    <description>Prinzipien sind eine feine Sache. Ich mag Leute, die welche haben und ich bewundere Menschen, die sich auch daran halten. Ich habe nicht mal eine handvoll Prinzipien und gegen die verstoße ich auch noch. Das Ende vom Lied? Ein Kerl mit Depressionen, der nicht mit mir reden will. Ein weiterer, der mir aus heiterem Himmel plötzlich den Zickenkrieg erklärt hat. Und ein dritter, der mich an einem meiner wunden Punkte erwischt hat und der eigentlich tabu wäre - hielte ich mich denn an meine eigenen Prinzipien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von wem hab ich das bloß, mein eigenes Leben immer möglichst kompliziert gestalten zu müssen? Vielleicht sollte ich mir einen Hund kaufen - auch damit krieg ich Bewegung (wenn auch der anderen Art und an frischer Luft) und den kann ich kastrieren lassen ...</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-18T14:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/3099353/">
    <title>Gipfel und Ziellinien</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/3099353/</link>
    <description>Eine dieser Geschichten, wo Mann und Frau sich mögen, sich verabreden um gemeinsam für eine Projekt-Arbeit zu schuften und auf sich auf einmal recht unbekleidet in der Horizontalen wieder finden. Soll passieren, so etwas. Eigentlich hatte ich ihn nicht als Kandidaten für meine Trophäensammlung vorgesehen, solche Dinge passieren eben einfach aus der Situation heraus. Vielleicht hätte ich die Finger vom Wein lassen sollen oder so. Wie gesagt, solche Dinge passieren. Danach guckt man sich meist verlegen an, sammelt seine Klamotten ein und verschwindet  wenn man sich mit jemandem eingelassen hat, für den Sex einen anderen, höheren Stellenwert hat als für einen selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war zum Glück recht locker und gelassen und so lagen wir unbekleidet auf seinem Teppich, teilten uns eine Zigarette und redeten. Bis er diesen Satz sagte. Der mich vollkommen aus den Socken hieb, die ich gar nicht mehr anhatte. Du hast mir übrigens den Rücken zerkratzt, als du gekommen bist. Da lag ich und fragte mich, ob er das ernst meinte. Aha, gab ich zurück. Ja, oder bist du nicht ... er ließ den Satz unvollendet in der Luft hängen. Ich schüttelte den Kopf und Entsetzen zog über sein Gesicht. Aber ich dachte ... er schaute mich an als sei ich ein Alien, daß gerade einer Raumkapsel entstiegen sei. Aber dann wars für dich ja gar nicht gut! er guckte so enttäuscht, daß ich mich fragte, warum ich nicht einfach genickt habe und die Sache auf sich beruhen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab die Nacht danach in meinem eigenen Bett gelegen und mich gefragt, warum Männern das eigentlich so furchtbar wichtig ist. Es heißt schließlich Orgasmus und nicht Orgas-Muss. Und wer sagt, daß Sex nicht auch befriedigend sein und Spaß machen kann ohne sich auf die große Jagd nach dem kleinen Tod zu begeben? Ich kann mich an Gelegenheiten erinnern, wo ich mich nach dem zehnten Orgasmus umgedreht habe und mir trotzdem unbefriedigt vorkam. Gut, das ist eher sehr seltene Ausnahme als die Regel, aber trotzdem, es kam schon vor. Sex ist schließlich kein Marathonlauf, bei dem es darauf ankommt, ums Verrecken das Ziel zu erreichen. Während ich so im Dunkeln die Decke anstarrte und nachdachte, ging mir irgendwann auf, daß ich im Verhältnis zur Häufigkeit meines Sexes eher selten den Gipfel erreiche. Und trotzdem der Meinung war, ein befriedigendes Sexualleben zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begann, mich im Freundeskreis umzuhören. Sex ist ja schließlich ein Thema, das ständig irgendwie auf den Tisch kommt  früher oder später. Ich bekam des öfteren von Frauenseite zu hören, daß Sex ohne über den Gipfelstürmen nicht das wahre sei und ließ mir von einem Freund erklären, daß Männer wohl auch Orgasmen ohne Ejakulation haben können. Was dann zum Schluß führte, daß nicht nur Frauen das große O vortäuschen. Ich grübelte weiter darüber nach, denn ich wollte das nicht so stehen lassen  es hätte ja bedeutet, daß ich irgendwo was falsch mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigenen Sex unter die Lupe zu nehmen hieß die Devise. Ich wühlte in Erinnerungen und suchte nach dem Grund, warum mir der eigene Orgasmus so oft ziemlich gleichgültig ist. Und stellte fest, es geht für mich nicht darum, einen kleinen Tod zu sterben sondern um das Jagen und darum, die Oberhand zu behalten. Dann geht es für mich darum, den Jagdtrieb zu befriedigen  und das geht eben auch ohne wilde Zuckungen und die Bilder von der Wand zu röhren. Und machen wir uns nichts vor, wenn ich zu einem Kerl Nein sage, dann meine ich das auch so und er wird mit seinem besten Stück nie da landen, wo er hin möchte. Die letzte Entscheidung bleibt bei mir und aus genau diesem Wissen ziehe ich die Befriedigung. Einem Mann in die Augen zu schauen, der tief in einem kommt und zu sehen, wie er für diesen Moment jegliche Kontrolle verliert, ist ein sehr mächtiges, sehr geiles und sehr befriedigendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre einer der Gründe. Ein anderer ist schlicht und ergreifend der, daß ich nicht zu den gesegneten Frauen gehöre, die es beim einfachen Rein-Raus-Spielchen über die Ziellinie schaffen. Sondern da gehört mehr Stimulation und vor allen Dingen viel Zeit sowie Vertrauen zu. Zeit, die ich mir oft selber nicht gebe wenn ich jage. Denn dann will ich die Beute erlegen und ihr dabei in die Augen schauen. Warum denn aber Vertrauen? Nun, für mich bedeutet ein Orgasmus, mich vollkommen zu vergessen, hinzugeben, in diesem Moment wehrlos zu sein und die Kontrolle aufzugeben. Und das geht nicht mit jedem, mit dem ich Sex habe, sondern nur mit Männern, denen ich vertraue und die ich nicht als zu erlegende Beute begreife. Es gibt verschiedene Gründe, Sex zu haben. Wenn mich der Jagdtrieb packt, dann hat das wenig mit Vertrauen und Liebe zu tun. Es ist eine ganz andere Art von Sex und ich sehe keinen Mann als Versager, nur weil er mich nicht bis zum Gipfel gescheucht hat. Wir erinnern uns? Orgasmus, nicht Orgas-Muss. Es muß nicht der kleine Tod sein, das Gefühl, gut gefickt worden zu sein reicht mir manchmal vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es noch Geschichten wie &lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/stories/3008906/&quot;&gt;diese&lt;/a&gt;, die einfach keinen Orgasmus brauchen weil es nicht um den Sex, sondern um die Gefühle dabei geht und Sex ein Weg ist, diese auszudrücken und eine Verbindung zum anderen zu schaffen. Sex mit jemandem, den man liebt, hat eine ganz andere Qualität als mit einem Kerl, den man sich irgendwo und sei es auf einer neunstündigen Zugfahrt anlacht. Sich an den Standards anderer zu messen ist also nicht wirklich mein Ding und ich sehe auch heute noch nicht ein, warum ich nicht einfach Spaß haben kann statt mich auf einen Marathon begeben zu müssen, wenn ich die Ziellinie gar nicht erst anvisiere. Ich mag meinen Sex und in den meisten Fällen finde ich ihn befriedigend  und wenn wir Butter bei die Fische geben, dann kann ich auch genug Orgasmen nur mit mir selber haben.</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-23T02:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/2984214/">
    <title>Wie ich Sex mag - und wie nicht</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/2984214/</link>
    <description>Ich gehöre wohl zu den eher artigen Bettgenossinnen. Ich habe gewisse Grenzen... die ich mich weigere zu überschreiten. Das was dahinter liegt, widerstrebt mir. 

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Alles um &quot;anal&quot; finde ich widerwärtig. &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ich will auch nicht mit Spielzeug befriedigt werden. &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ich brauche einen Prinzen - mit einer Frau kann ich nix anfangen. &lt;/li&gt; 
&lt;/ul&gt; 
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;SM kann ich mir überhaupt GAR nicht vorstellen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Mit Tieren sowieso nicht.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&quot;Dreier&quot; mit Mann und Frau geht nicht - ich dulde keine andere Frau.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&quot;Dreier&quot; mit 2 Männern... vielleicht? Bedingung: die beiden dürfen nur mich bedienen, nicht sich gegenseitig.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Gruppensex kommt auch nicht in Frage.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;


Ich mag es da eher &quot;normal&quot;...</description>
    <dc:creator>Schneeweischen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Schneeweischen</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-25T16:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/2972242/">
    <title>Darf ich vorstellen?</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/2972242/</link>
    <description>Ladies and Gentleman,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneeweischen &amp; Rosenrotes elf Minuten wird ab sofort um die männliche Sicht der Dinge erweitert. Wir haben ihn im Märchenwald gefunden und beschlossen, ihm Einlaß zu gewähren auf daß er seine Sicht erzählen möge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißt den &quot;Bösen Wolf&quot; herzlich willkommen.</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-22T21:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/2952318/">
    <title>Männlichkeit</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/2952318/</link>
    <description>Ich brauche nur ein wenig von ihm auf einem Bild sehen... eine Gesichtshälfte, nur ein Auge,  seine Hand... seine Augenbraue... und ich fange an zu brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was finde ich an ihm bloß so anziehend (ausziehend... ;-)) ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er strahlt wahnsinnig viel Männlichkeit aus. Sein Gesicht, seine Körperbehaarung, seine Mimik, Gestik, wie er spricht, und insbesondere wie er guckt - sein Blick. Was er sagt. Sein Selbstbewußtsein. Wie er mit mir umgeht. Sein Wissen (Leben, Job, usw). Seine Hilfsbereitschaft.  Sein klarer Verstand. All das und noch viel mehr lässt mich großen Respekt vor ihm haben. Er ist der zweite Mann in meinem Leben, der es geschafft hat, mich so richtig zu beeindrucken und... zu beherrschen - ohne dass ich mich unterwerfen muss... und dem ich ohne weiteres mein Leben anvertrauen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin schon so vielen Männern begegnet... keiner sonst schaffte es auch nur annähernd dahin. Ich hatte einfach keinen Respekt vor denen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag es, wenn Männer sich im Leben behaupten können. Wenn sie mich ertragen können - so wie ich bin - und mich nicht ändern wollen. Wenn sie mir manchmal überlegen sind.</description>
    <dc:creator>Schneeweischen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Schneeweischen</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-18T23:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/2944793/">
    <title>&quot;Do it yourself&quot;</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/2944793/</link>
    <description>Ja, das ist der Titel einer Heimwerker-Sendung  unter anderem. Doch nicht nur das, dort wo ich aufgewachsen bin, war es auch ein gern genommenes Synonym für Selbstbefriedigung. Es gibt unheimlich viele Ausdrücke dafür, manche verniedlichend, andere wissenschaftlich oder aber herabsetzend. Für mich trifft es Liebe an und für sich oder auch Selbstliebe am besten. Selbstbefriedigung ist ein wichtiger Teil der menschlichen Sexualität und für mich ein so selbstverständlicher Teil, daß ich lange grübeln mußte, um mich an meine eigenen Anfänge erinnern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war dreizehn und wir waren zu Besuch bei Verwandten. Meine Tante liebte Frauenmagazine, die Dinger waren überall im Haus zu finden. Da standen neben den neuesten Diäten, Modetrends und Frisuren auch immer Artikel über Sexualität drin. Kennt man ja, die sechs Tips wie man zur ultimativen Sex-Göttin wird oder fünfundzwanzig Ratschläge, das eingeschlafene Liebesleben aufzupeppen. Im Höchstfall amüsant zu lesen und ab und an findet man da auch die ein oder andere nette Anregung, doch wirklich ernst nehmen kann ich das nicht. Da ich als Teenager nie Bravo gelesen habe (nicht, weil sie in meinem Elternhaus unerwünscht gewesen wäre, sondern weil ich sie langweilig fand) und dementsprechend auch nicht über das Standardwissen eines Dr. Sommer lesenden Gleichaltrigen verfügte, fand ich diese Artikel natürlich ... aufregend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde es immer wieder erstaunlich, daß unsere Gesellschaft so hartnäckig negiert, daß auch Kinder bereits sexuelle Wesen sind und Spaß daran haben können, sich selber zu berühren und zu entdecken, was sich da zwischen den Beinen befindet. Kinder mögen ihre Art der Sexualität noch nicht in Verbindung setzen mit dem, was ein Erwachsener unter dem Begriff versteht, für sie ist es ein Spiel. Ich kann mich daran erinnern, daß mit den Nachbarskindern irgendwo in einer Ecke in aller Ruhe Doktorspiele und ähnliches stattfanden und keines von uns Kindern wäre je auf die Idee gekommen, daß wir da etwas Verbotenes oder gar schlechtes tun. Ich halte das für vollkommen normal, wenn Kinder sich auf diese Art von Entdeckungsreise im geschützten Rahmen untereinander begeben. Allerdings haben Erwachsene meiner Meinung nach in eben diesem Rahmen nichts verloren. Ich muß sieben oder acht gewesen sein, genau kann ich mich daran nicht mehr erinnern, als mir zum ersten Mal auffiel, daß meine Berührung im Intimbereich angenehme Gefühle auslöst  ohne jedoch wirklich einen Zusammenhang zu Sex herstellen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zurück zu meiner Tante und ihren Frauenmagazinen. Da ich eine sehr prüde Biologie-Lehrerin hatte, die sich bis zur zehnten Klasse um das Thema Sexualität und Fortpflanzung drückte, kannte ich zwar die Abbildungen im Biobuch und die mageren Texte dazu, doch wirklich viel Wissen war das nicht. Es beschränkte sich auf Veränderungen, die äußerlich und innerlich im Körper statt fanden. Bei meiner Tante fand ich dagegen in einer der Zeitschriften einen Artikel (mit entsprechenden Abbildungen), der sich mit Selbstbefriedigung beschäftigte. Ich klaute die Zeitschrift und ging unter dem Vorwand, daß der Hund ja raus müsse, spazieren. In einer stillen Ecke des Parks beschlagnahmte ich eine Bank und studierte Artikel so wie Abbildungen. Vollkommen fasziniert, war Sex bis jetzt doch nur das, was zwischen zwei sich liebenden Menschen statt fand und biologisch gesehen der Fortpflanzung diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sind solche Artikel nicht unbedingt für pubertierende Teenager geschrieben und so las ich dort etwas von sich selber entdecken, Taschenspiegeln, G-Spot, Klitoris, Experimenten mit Duschköpfen, Vibratoren, erogenen Zonen, Fantasien und mehr. Zum Glück ist meiner Tante nicht aufgefallen, daß die Zeitschrift verschwunden war (und es auch blieb) oder sie war diskret genug, mich nicht darauf anzusprechen. Ich fing an zu experimentieren. Schon einmal versucht, gleichzeitig eine Taschenlampe und einen Handspiegel festzuhalten während man versucht, äußere von inneren Schamlippen zu unterscheiden? Diese ungewohnte Sicht auf mich selber hatte gleichzeitig etwas erschreckendes und doch sehr faszinierendes an sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zu dem das Glück, in einer Familie aufzuwachsen, in der Sexualität nie ein negativ besetztes oder aber überdiskutiertes Thema war. Es gab sie, das war gut so und wenn es Fragen gab, wurden sie beantwortet (manchmal mit sehr roten Ohren meiner Eltern). Ich denke, meine Eltern wußten genau, was meine Geschwister und ich trieben, wenn einer von uns stundenlang das Badezimmer besetzte  was etwas egoistisch ist wenn nur ein Badezimmer im Haus existiert. Sie haben uns nie darauf angesprochen, es gar verboten oder herabsetzendende Witze darüber gemacht. Wir wurden lediglich gebeten, doch das Duschen etwas einzuschränken als mein Vater es satt hatte, stundenlang zu warten um sich mal die Zähne putzen zu können. Er ließ uns sogar Wa(h)re Liebe mit Lilo Wanders auf Vox gucken, auch wenn er sich dabei immer diskret anders beschäftigte. Entweder mußte irgendwas abgewaschen, die Zähne geputzt oder aber Unterlagen sortiert werden ... Er war der Meinung Wenn die Kinder (pubertierende Teenager ...) im Fernsehen gucken dürfen, wie Menschen umgebracht werden, dann sollten sie auch anschauen dürfen, wie Menschen, ähm, gemacht werden ... und was da, ähm, so zu gehören kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten Orgasmus hatte ich mit knapp sechzehn - zumindest erkannte ich da, daß es einer war. Ich experimentierte mit mir selber und fand auch irgendwann heraus, meine Freundinnen lieben sich selber ebenfalls. Wir tauschten uns (meist im schwummerigen Licht einer einzigen Kerze) verschwörerisch darüber aus, was und wie und wo wir am liebsten mochten. Irgendwann kamen bei mir undeutliche Fantasien dazu, ohne jemals Sex gehabt zu haben hat man nun mal nur eine sehr eingeschränkte Vorstellung darüber, wie das so sein könnte. Ich lernte mich selber kennen, wo ich empfindlich war, was mir gar nicht zu sagte, welche Art von Berührung und wo, wie feste oder wie sanft, schaute mir im Spiegel selber dabei zu und stellte erstaunt fest, daß sich die Farbe und Form ändert bei Erregung und Orgasmus. Manchmal nutzte ich den Sex mit mir selber nur, um sexuelle Spannung abzubauen und manchmal zelebrierte ich das Ganze  sprich, vorher Baden, Zimmer abschließen, Musik und Kerzenlicht und ... Räucherstäbchen. Ab und zu rauchte ich vorher gemütlich Gras, nachdem ich heraus gefunden hatte, daß ich stoned sehr empfindlich auf Berührungen generell reagierte und es mich zu dem sehr entspannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu meiner ersten Beziehung war Selbstbefriedigung etwas, das exklusiv nur mir gehörte. Um so entsetzter war ich, als M. mich fragte, ob ich mir vorstellen könne, ihn dabei zu sehen zu lassen. Ich saß auf dem Sessel und zog mir gerade die Schuhe aus, schaute ihn vollkommen entsetzt an und fragte, ob er sie noch alle habe. Er zuckte zurück und murmelte, es wäre ja nur ein Vorschlag gewesen. Ungnädig erklärte ich, daß ich eventuell darüber nachdenken würde und ging duschen. Und unter der Dusche dachte ich darüber nach. Ausführlich genug, um ein sehr erregtes Kribbeln zwischen meinen Schenkeln zu produzieren. Ich trabte danach im Bademantel in sein Zimmer, schob den Stuhl vors Bett und sagte etwas, das verdächtig nach In Ordnung, du darfst zusehen  zu  meinen Bedingungen! klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ließ ihn auf dem Stuhl Platz nehmen, band seine Knöchel mit zwei Gürteln an die Stuhlbeine und seine Hände hinter der Lehne fest, stellte mich zwischen Bett und Stuhl und ließ den Bademantel von den Schultern rutschen  und fühlte mich wesentlich weniger mutig als noch vor ein paar Minuten unter der Dusche. Ich setzte mich aufs Bett, eine Hand auf meinen Schamlippen, die Beine breit gespreizt und knüllte mit der anderen Hand Decke und Kissen so in meinem Rücken, daß ich ihm in die Augen sehen konnte. Dann schloß ich einfach die Augen und stellte mir vor, ich wäre alleine  was am Anfang noch durchaus machbar war, doch je mehr ich mich selber erregte, desto öfter hörte ich M. unruhig auf seinem Stuhl hin und her rutschen. Irgendwann schlug ich die Augen auf und blickte direkt in seine. Ich hätte nie gedacht, je soviel Geilheit in seinen Augen sehen zu können. Eine Geilheit, die vollkommen auf mich übersprang. Und es war für mich vollkommen in Ordnung, ihn hier in diesem geschützten Raum an etwas teilhaben zu lassen, was nur mir gehört. Er schien die Rolle des ungewollt passiven Zuschauers ebenso zu genießen wie ich mein Spiel mit mir selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist auch bis heute der einzige Mann geblieben, dem ich dieses Geschenk je gemacht habe, auch wenn ich von dem ein oder anderen danach gefragt wurde. Denn für mich ist es genau das: &lt;i&gt;ein Geschenk&lt;/i&gt;. Viele Frauen, die ich kenne, erachten ebenso wie ich Selbstbefriedigung als ihren privatesten und ureigenen Bereich der Sexualität. Nicht jede möchte ihn teilen und es gibt genug Frauen, denen es bereits unangenehm ist, darüber zu sprechen. Etwas, das ich vollkommen verstehen und akzeptieren kann - darüber zu reden ist in Ordnung, doch man muß auch nicht unbedingt alles tot quasseln. Deswegen verstehe ich Männer nur teilweise, wenn sie ihre Frauen oder Freundinnen dazu drängen, daran teilhaben zu wollen. Es hat nichts damit zu tun, ob eine Frau ihren Partner liebt oder nicht wenn sie sich dazu entscheidet, diesen Bereich ihrer Sexualität für sich zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Männer, ihr könnt danach fragen, das spricht Euch niemand ab. Doch bitte seid so fair und akzeptiert, wenn Eure Partnerinnen nicht wollen. Ein Geschenk verlangt man nicht und man bettelt auch nicht darum. Man bekommt es  oder eben nicht. Wenn sie bereit ist, dieses Vergnügen mit Euch zu teilen, dann genießt es als das, was es ist: &lt;i&gt;eben nicht selbstverständlich&lt;/i&gt;. Sie läßt Euch am Intimsten teilhaben, was sie hat. Erkennt das bitte an. Denn es braucht für viele Frauen sehr großes Vertrauen, sich derart zu präsentieren. Und, liebe Frauen, ich kann Euch ja schlecht ungeschoren davon kommen lassen: seid nett zu Euren Männern, wenn sie neugierig danach fragen und denkt zumindest einmal darüber nach ... Es kann eine Menge Spaß machen und so unter uns Weibern: wenn er lernfähig ist, dann ist das die beste Methode ihm direkt zu zeigen, was Euch Spaß macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, was macht Ihr alle noch hier? Liebt Euch selbst, entdeckt Euch, habt Spaß. Los, husch! ;-)</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-17T14:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/2851831/">
    <title>Auswärts essen?</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/2851831/</link>
    <description>Da hat jemand perfekt in wenigen &lt;a href=&quot;http://myblog.de/promisc/art/4650857/Auswarts_essen_gehen&quot;&gt;Sätzen&lt;/a&gt; ausgedrückt, wofür ich normalerweise immer Seiten an Erklärung liefern muß. Ich gehe mit Ihren Worten konform, der Herr.</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-25T18:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/2835443/">
    <title>Aller Anfang ist schwer</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/2835443/</link>
    <description>Meiner war ein bißchen schwerer und auch komplizierter als der meiner Freundinnen und Bekannten. Ich bin das, was man gemeinhin so als Spätzünder bezeichnet. Als Teenager habe ich mich dafür geschämt, heute kann ich darüber schmunzeln. Denn es ist wirklich nicht alles Gold, was glänzt. Doch fangen wir dort an, wo der Titel uns hinführt. Zum Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und am Anfang, da waren wir drei. Meine besten Freundinnen und ich. Nennen wir sie Tina und Kathrin. Wir waren ein unzertrennliches Trio, kannten uns seit der fünften Klasse oder gar noch länger. Mit vierzehn, fünfzehn mutierten wir zu klassischen Teenagern. Wir redeten über Jungs und wie das mit dem Küssen wohl funktionieren mag, träumten von Händchen halten und heimlichen Knutschereien, schwärmten für die hübschen Jungs und schütteten einander unser Herzeleid aus, kauften Bravo und schauten heimlich die Aufklärungsbilder mit den nackten Jungs an, gestanden uns verschämt und im Dunkel einer Kerze, was wir über Selbstbefriedigung wußten und was wir in der Hinsicht schon probiert hatten. Es war eine schöne, aufregende und in gewisser Weise auch unschuldige Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte sich ändern, als Tina und Kathrin ihren ersten Freund hatten. Denn ich hatte keinen und plötzlich konnte ich nicht mehr mitreden. Ich fand Jungs in meinem Alter einfach doof. Den einen pubertierenden Jüngling, dem ich bis dahin, mehr verschämt als alles andere, erlaubt hatte mich zu küssen, fand ich furchtbar nervig mit seinen grabbeligen Händen, die nach ein paar Sekunden direkt unter meinem T-Shirt verschwanden. So hatte ich mir das ja nun nicht vorgestellt. Doch dies ist ein Thema für sich, kommen wir zurück zu unserem Trio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saßen wir jetzt im Schein einer Kerze und einer Kanne Tee zusammen, drehte sich das Gespräch um die Freunde von Tina und Kathrin. Inklusive all der neuen Erfahrungen, welche beide machten und ich eben nicht. Was bleibt einem, wenn man keine Ahnung hat? Richtig, die Klappe  halten und zuhören. Ich war überwältigt davon, wie toll und schön das mit dem Sex sein sollte. Dem entsprechend war ich neidisch und traurig darüber, außen vor zu stehen  was mich im Verlauf meiner Jugend in so einige wahnwitzige Aktionen trieb. Diskussionen über Blowjobs, Cunnilingus, Stellungen, Ausdauer und Bestückung der Herren. Geschichten über das erste Mal, daß es wohl schmerzhaft sei und Tina Angst vor dem besten Stück ihres Freundes hatte weil es wohl so riesig gewesen sei. O-Ton Wie soll ich das denn in den Mund kriegen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich wohl gefühlt habe ich mich dabei nie. Hörte ich das Wort Blowjob, fielen mir die Bilder aus der Bravo ein und ich dachte mir nur So ein häßliches Ding in den Mund nehmen? Igitt! Ähnliches gilt für vieles, was während dieser Mädchenabende besprochen wurde. War mir zu abstrakt, nicht vorstellbar und daher bäh. Man könnte sagen, ich war ein sehr verklemmter Teenager. Mehr als das, Sex ängstigte mich irgendwie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück ändern sich Einstellungen im Laufe des Lebens und auch wenn ich lange warten mußte, ich hatte das unheimliche Glück, in meinem ersten Freund, der auch mein aktueller Lebensgefährte ist, einen verständnisvollen Mann zu finden. Er ist ein knappes Jahrzehnt älter als ich und wußte mich genau da zu packen, wo ich schwach bin. Ich bin unheimlich neugierig und so setzte er mich nicht unter Druck, sondern erzählte und weckte meine Neugier bis sie stärker war als meine Ablehnung und meine Angst. Und so verlor ich ein paar Wochen vor meinem 21. Geburtstag dann als letzte mir bekannte amtliche Jungfrau die Unschuld. Im Nachhinein war es die beste Entscheidung meines Lebens. Auch wenn ich ihn vermutlich mit meiner Neugier teilweise sehr überfahren habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erstes Mal war schön, entspannt, neu, aufregend und tat kein bißchen weh. Es war lustig, denn auch wenn er alles perfekt bedacht hatte, unterlief ihm eine kleine Verwechslung von Kondomen mit einer Duschgelprobe und so hörte ich im Halbdunkel nur ein Ach du Scheiße! Das will man ja nun vor seiner Entjungferung eigentlich nicht hören also knipste ich das Deckenlicht an und dahin war alle Erregung  überall tropfte blaugrünes Duschgel rum. Nun ja, das anschließende Gelächter von uns beiden bescherte mir die nötige Entspannung, die ich für die zweite Runde brauchte. Dieses kleine Mißgeschick nahm mir sämtliche Anspannung und ich bin heute noch davon überzeugt, daß es genau deswegen nicht schmerzhaft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tina und Kathrin wohnen mittlerweile in einer anderen Stadt als ich, doch wenn wir zusammen treffen, sind die Themen noch die gleichen. Nur unser Umgang damit ist erwachsener, offener, direkter geworden. So weiß ich heute auch, daß Tina den Sex mit ihrem ersten Freund nur als schmerzhaft erlebt hat, weil der Kerl mit seinem überproportioniertem Werkzeug gar nicht umzugehen wußte, und daß Kathrin sich nach drei Monaten furchtbar gelangweilt hat mit ihrem Kerl und im Übrigen von Blowjobs auch heute noch keine Ahnung hat. Ich weiß auch, daß die beiden mich insgeheim ein wenig darum beneiden, daß meine ersten Erfahrungen mit Sex so ganz anders waren als ihre. Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt.</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-22T00:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/2816115/">
    <title>Warum &quot;elf Minuten&quot;?</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/2816115/</link>
    <description>Das mag sich der geneigte Leser fragen und hiermit möchte ich darauf eine Antwort geben. &quot;Elf Minuten&quot; ist ein Roman von Paulo Coelho, in dem er den Weg der jungen Brasilianerin Maria, die in einem kleinen Dorf aufwächst, nachzeichnet. Maria verläßt ihr kleines Dorf in Brasilien und geht in die Schweiz. Der Leser begleitet das junge Mädchen auf dem Weg in und aus der Prostitution. Und sie ist auf der Suche: &lt;i&gt;&quot;Ich will begreifen, was Liebe ist, aber bislang leide ich nur. Diejenigen, die meine Seele berühren, können meinen Körper nicht erwecken. Und die, denen ich mich hingebe, können meine Seele nicht berühren.&quot;&lt;/i&gt; Sie geht der Frage nach, warum etwas, das im Durchschnitt elf Minuten dauert, Menschen bis an ihre Grenzen und weit darüber hinaus treibt, warum es mit so vielen Vorurteilen behaftet ist, man nur hinter vorgehaltener Hand darüber spricht und man es trotzdem zur schönsten Nebensache gekürt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben darum geht es in diesem Blog - um Männer und die elf Minuten. Genauer gesagt, um Schneeweißchens und meine Begegnungen und Begebenheiten. Eben um unsere &quot;elf Minuten&quot;. Wir wünschen unseren Lesern viel Spaß hier.</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-17T14:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/2813510/">
    <title>Chronologisch...</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/2813510/</link>
    <description>werde ich nicht schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer so, wie es mir grad einfällt... und ich hoffe, dass mich keiner steinigt! (wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein...)</description>
    <dc:creator>Schneeweischen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Schneeweischen</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-17T05:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/stories/2813125/">
    <title>Ich bin Rosenrote</title>
    <link>http://elfminuten.twoday.net/stories/2813125/</link>
    <description>Und genau wie Schneeweischen werde ich hier von Männern erzählen. Erlebtes, Erinnertes, Gelebtes, Verdrängtes, Geträumtes. Skuriles, Schönes, Dummes und Herzschmerz. Ich weiß noch nicht, ob chronologisch oder nicht. Dies Blog hier ist noch im experimentellen Zustand. Lets see, where it will get us.</description>
    <dc:creator>Rosenrote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elfminuten.twoday.net/topics/About+us&quot;&gt;About us&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Rosenrote</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-16T22:28:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://elfminuten.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://elfminuten.twoday.net/search</link>
</textinput>
<cc:License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Reproduction" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Distribution" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Notice" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Attribution" />
   <prohibits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/CommercialUse" />
</cc:License>

</rdf:RDF>
