[>>]

Neuland

Dienstag, 11. August 2009

Wie ich das Sprechen lernte

Bilder Upload

Bereits hier blitzte er kurz durch, der Ansatz einer neuen Episode. Die andere Geschichte, die ich jetzt erzählen werde und die den Abschluß des freiwilligen Zölibats bildete. Einen würdigen Abschluß.

Ich verbrachte einen sehr großen Teil meiner freien Zeit - und davon hatte ich schließlich ohne Job eine Menge - damit, mich in Online-Rollenspielen herumzutreiben, Monster umzuhauen, mit anderen Leuten sinnlose Aufgaben zu erfüllen oder schlicht mit einer virtuellen Angel in einer virtuellen Hand an einem virtuellen See zu sitzen und virtuelle Fische zu fangen.

Vermutlich ist ein Zeitvertreib so gut wie jeder andere wenn man sich des Nachdenkens über sich selber entziehen will. Kommunikation mit anderen Menschen fand nur über den Spielinhalt statt und alles, was wirklich zählte, war die Geschicklichkeit, mit der man seine Tastatur bedienen konnte ... Und da auch das Spielen online zumindest ein Grundmaß an Abstimmung benötigt, kommuniziert man dort ausschließlich über Voice-Chat ...

So saß ich also eines Abends, mein Headset auf den Ohren und die Tastatur auf den Knien, vor meinem PC und hörte zu, wie die anderem dem Neuen, der sich gerne unsere Gruppe anschließen wollte, Löcher in den Bauch fragten. Es war nicht der Inhalt der Diskussion, die mich bleiben ließ. Es war die Stimme, in der etwas unterschwelliges mitschwang, das ich zuerst nicht identifizieren konnte.

Er schien ein lockerer Mensch zu sein und es dauerte nicht lange, bis die ersten zweideutigen Scherze von uns zu hören waren. Da tauchte plötzlich auf meinen Bildschirm eine Chatnachricht von ihm auf:

"Hey, ich mag Deine Stimme!"

Vollkommen perplex starrte ich auf die bunten Pixel. Was war das jetzt?

"Ah ja?"

"Sie klingt sehr nach verruchter Frau ..."

Wie kam der denn jetzt darauf?

"Verrucht und ich sind zwei Welten, die sich nicht vertragen ;-)"

schrieb ich zurück.

"Lügnerin :-D"

Ich ließ das so stehen und beschloß, es einfach zu ignorieren. Schließlich kannte ich den Kerl nicht. Tolle Stimme hin, tolle Stimme her.

"Ich könnte wetten, mit der Stimme kannst Du einen mit schmutzigen Geschichten in den Wahnsinn treiben ..."

blinkte auf meinem Monitor auf. Klar, sonst noch was? Sicher, ich war nie ein stummer Fisch und über Sex reden ist etwas vollkommen natürliches wie Trinken für mich. Ich kann auch über Sex schreiben, aber Dirty Talk war nicht mein Ding. So gar nicht. Dinge wie "Fick mich" oder kurze, knappe Anweisungen was ich jetzt gerne hätte, das geht. Jemanden mit gesprochenen Worten heiß und geil machen? Telefonsex? Dabei kam ich mir immer albern vor und meist endete das in einer Lachnummer, weil mir irgendwann die Worte fehlen. Auch wenn ich sonst selten um die passenden Worte verlegen bin, Sex ist für mich nichts, was groß mit Worten zu tun hat. Also ignorierte ich auch diesen Kommentar.

Irgendwann leerte sich der Voicechat. Bis nur er und ich übrig blieben. Ich erfuhr, daß er am anderen Ende der Republik wohnte und eine Freundin hatte, die nach dem Studium irgendwo in den arabischen Emiraten eine Stelle angetreten hatte. Und wenn man schon mal bei dem Thema Freundin ist, war der Sprung zum Thema Sex nicht weit ... Das konnte ich schließlich, über Sex reden. Bis er mich fragte, was er tun müsse, um mich flachzulegen ... Hier sein?

Nein, er meine schon über den Voicechat. Etwas ratlos und auch sprachlos fiel mir nur dieses "Versuchs doch" ein. Und genau das tat er.

Ziemlich gut sogar. Wortgewandtheit kombiniert mit diesem Schnurren in der Stimme ... Ich stellte irgendwann sehr verblüfft fest, daß mich das ziemlich anmachte, was er da tat. Er malte mir mit Worten ganze Filme auf die Leinwand in meinem Kopf. Ohne groß nachzudenken kam ich der Aufforderung, mich selbst zu berühren und wo nach ...

Bis er mich fragte, was ich tun würde. Schweigen zählt nicht? Ich versuchte, mich mit irgendeiner allgemeinen Aussage aus der Situation zu hangeln. Und was machte er? Natürlich, nach Details fragen ... Hmm.

Ich dachte kurz nach. Der sitzt irgendwo am anderen Ende der Republik. Ich kann den Stecker ziehen und nachher sagen, daß das Internet ausgefallen wäre. Was hab ich zu verlieren?

Also ließ ich mich von ihm an die Hand nehmen, spielte anfangs zögerlich die Bälle zurück, der er mir zuwarf. Ich entwickelte Spaß daran ...

Ein paar Tage später verlegten wir die Fortsetzung aufs Telefon. Wir telefonierten ewig lange miteinander. Lachten, diskutierten, alberten herum und hatten Sex. Wo immer die Phantasie uns auch hinverschlug. Im Auto. Im Schwimmbad. In einer Umkleide. Auf Parkdecks. In Aufzügen. Hart. Sanft. Kurz. Ausdauernd. Oral. Anal. Von hinten. Er unten. Ich unten. Was die Phantasie hergab. Währenddessen lernte ich, immer mehr mit Worten und Stimme zu spielen. Legte die Hemmungen nach und nach ab.

Heute? Ist der dreiste Kerl mit der wunderbar schnurrenden Stimme seiner Freundin in die arabischen Emirate gefolgt ... Ich hingegen mag es, dem Mann an meiner Seite schmutzige Dinge ins Ohr zu flüstern. Ihm mittels Worten Filme ins Kopfkino zu projezieren. Ihn zu locken. Ihn mit Versprechen heiß zu machen, die ich halten kann. Ihm Phantasien mitzuteilen ...

So lernte ich also das Sprechen. Und ich habe seitdem nicht mehr damit aufgehört.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Das tut doch weh?!

Bilder Upload

Wie so viele andere Dinge gehörte auch Analverkehr zu den Dingen, die mich überhaupt nicht reizten. Ich stand der ganzen Angelegenheit äußerst skeptisch gegenüber, schließlich ist das Areal von Mutter Natur als Ausgang und nicht als Eingang kreiert worden. So drehte ich mich auch sehr schnell vom Bauch auf den Rücken als M., mein erster Freund, das Thema zur Sprache brachte. Und schwieg. So lange, bis ich mich irgendwann zu der Frage überwinden konnte, was daran eigentlich so toll sein soll. Ich kann mich nicht mehr an den genauen Wortlaut seiner Antwort erinnern. Genau genommen kann ich mich nur an zwei Worte erinnern: "verrucht" und "verboten". Gerade letzteres Wörtchen sollte man im Umgang mit mir tunlichst vermeiden, ich gehöre zu den Menschen, für die Dinge, die verboten sind, erst recht interessant werden. Ja, ich betrete aus Prinzip Rasenflächen, die mit dem Schild "Rasen betreten verboten" gekennzeichnet sind.

Ich war immer noch skeptisch, daß das wirklich Spaß machen sollte. Das, was man hinter vorgehaltener Hand zu hören bekommt wenn das Thema überhaupt mal angeschnitten wird, klingt eher nach Schmerzen und unschön. Mir fiel auch auf Anhieb keiner ein, mit dem ich darüber hätte reden können. So trug ich den Gedanken also eine ganze Weile mit mir herum. So lange, bis die Neugier die Überhand gewann.

Meine Neugier gewann die Überhand als ich während eines Blowjobs von M. plötzlich folgenden, ziemlich unprätentiösen Satz hörte: "Steck mir den Finger in den Arsch, bitte!" Ich erstarrte, seinen Schwanz in meinem Mund und nuschelte ein recht entsetztes "Biffe waf?!" "Mach einfach." Ich war vermutlich einfach viel zu überrascht um der Aufforderung nicht Folge zu leisten. Ich ließ also einen Finger über seine Eier zwischen die Arschbacken gleiten, suchte vorsichtig den Hintereingang und schob den Finger ganz langsam in diese verbotene Öffnung. Es war ein verdammt merkwürdiges Gefühl. Und da ich den Finger ja nun nicht einfach wie einen Korken dort lassen wollte, bewegte ich ihn. Zog ihn langsam raus und ließ ihn genauso langsam wieder hinein gleiten. Krümmte ihn. Drehte ihn. Verwöhnte seinen Schwanz dabei weiter mit Lippen und Zunge. Seine Reaktion riß mich schlicht gesagt vom Hocker und es dauerte nicht lange, bis ich ein fast kindisches Vergnügen dabei empfand, seine Reaktionen auf mein Herumprobieren zu beobachten.

Das nächste Wochenende war eines von diesen grauen, kalten Wochenenden im Winter, die man einfach nur im Bett verbringen kann. Ich hatte immer noch die Bilder im Kopf vom letzten Mal als wir im Bett lagen, frühstückten, vögelten, noch mal vögelten, ein wenig schliefen, kuschelten, mit Öl herumsauten, Fernseh schauten und dabei eine Flasche guten Rotwein tranken. Ich weiß nicht, ob es die zwei Gläser Rotwein waren, die durch meine Adern schwappten oder die Bilder, die ich immer noch im Kopf hatte. Vermutlich eine Mischung von beidem. Ich lag mit dem Rücken an seinem Bauch, griff hinter mich und streichelte sacht seinen Schwanz, der erfreulich schnell auf meine Liebkosung reagierte. Er lag vollkommen entspannt da, streichelte mir über Nacken und Schultern und wartete. "Magst du mich in den Arsch ficken?" Das hatte ich jetzt nicht wirklich gefragt. "Bist du dir da sicher?" Ich nickte nur. Ich hatte wohl doch gefragt.

Ich lag einfach da, Aufregung, Erregung durchrieselten mich und spürte, wie M. sacht seinen Schwanz gegen die verbotene Pforte drückte. Ich schob mich ihm entgegen, ganz langsam und horchte dem Gefühl nach, welches das Eindringen seines Schwanzes in meinen Arsch in mir auslöste. Da ich die Tiefe bestimmte, tat es nicht weh sondern war hochgradig erregend. "Beweg dich!" forderte ich M. leise auf. Ihn dort zu spüren machte mich wahnsinnig. Ich hatte gar keine Zeit für einen Orgasmus, ich war zu sehr gefangen in diesem fremden, erregenden Gefühl des Neuen und damit beschäftigt, tief in mich hinein zu hören, nach zu spüren und zu genießen. Ich spürte irgendwann das feine Zittern, das mir seinen Orgasmus ankündigte. Danach blieben wir einfach so liegen.

Mir ist seitdem nicht mehr in den Sinn gekommen, diese Art von Sex kategorisch abzulehnen. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, daß Analverkehr nicht mit jedem Sexualpartner möglich ist und ich mir gut überlegen sollte, mit wem ich derart verkehre. Auch wenn mein erstes Mal ein Positivbeispiel ist, ich hab es auch schon anders erlebt und das war alles andere als schön oder gar angenehm. Den Spaß daran genommen hat es mir trotzdem nicht.

Sonntag, 21. Januar 2007

Oralsex unangenehm

"darf ich ihn küssen?"
"was? äh.. joah?"
Ich rutschte zum Prinzen runter, küsste ihn zärtlich. Er regte sich, und ich fing an ihn zu lecken, ganz langsam. Es machte dem Prinzen Spaß, denn er wurde schön hart. Ich nahm ihn in den Mund, zuerst nur vorne an, dann ganz. Er wurde wieder etwas weicher, ich spürte seine Verklemmtheit, was Oralsex betraf. Ich fragte ihn leise "gefällt es Dir?" und er bestätigte das unsicher. Langsam machte ich weiter, achtete genau darauf, auf was er mit Hartwerden reagierte. Ich ahnte, dass er nicht in meinem Mund zum Erfolg kommen wollen würde, ließ von ihm ab und setzte mich auf den etwas weich gewordenen Prinzen, rutschte auf und ab, bis er härter wurde und ritt ihn dann... er kam schnell zum Erfolg.
Ich fragte ihn hinterher, ob ihm das unangenehm war. Ja, irgendwie schon... und ungewohnt... war neu für ihn... ich fragte dann, ob ich das mal wiederholen soll und er sagte mit Witz "ja jetzt". Ok, sagte ich und machte Anstalten, nach unten zu rutschen. Er war erschrocken und sagte, das wär doch nur n Scherz gewesen... (er fand das ziemlich ekelig... Oralsex noch NACH dem Sex...). Ich fragte nicht weiter nach.

Ich traf ihn nicht oft, aber mit jedem Mal fand er Oralsex schöner. Er entspannte sich in dieser Sache mit der Zeit etwas. Aber ganz wohl war ihm nie dabei.

Er war nicht der einzige Mann, dem ich begegnete, dem Oralsex unangenehm war.

Freitag, 17. November 2006

Der Busfahrer - letzter Teil

war das ein aufregender Mann. So zärtlich und doch fordernd. Und alles fast ohne Worte. Ich setzte mich auf ihn, und er kam in mir zu seinem ersten Erfolg. Er krallte sich in meine Hüften. Schwitzend hielten wir uns danach aufeinanderliegend fest. Wir kamen immer noch ohne Worte aus. Wir drehten uns wieder - er lag wieder über mir. Sein Prinz war immer noch in Stimmung und er fing langsam wieder mit süßen Auf- und Abbewegungen an... ich stöhnte vor Lust... dann nahm er mich von hinten, spielte währenddessen mit einer Hand an meiner Prinzessin herum... und ich kam ein weiteres Mal zum Erfolg - laut. Ich war wie von Sinnen, wie benebelt. Er ließ mich kurz allein, holte uns was zu Trinken. Wir lagen auf dem Bett, schauten uns an, tranken was. Ich beugte mich zu seinem Prinzen, küsste ihn, fing an ihn nochmal zu verwöhnen. Er schmeckte... trotzdem... mein erst gedachter Ekel existierte nicht... Er drehte sich zu meiner Prinzessin, er hob mich genau über ihn, und wir verwöhnten uns eine Weile. Er kam zum Erfolg in meinem Mund, und auch hier existierte mein erst gedachter Ekel nicht. Ähm, ich dachte, ich könnte nicht NOCH einen Erfolg haben, aber er machte intensiv weiter und ich kam zu einem ganz heftigen lauten Erfolg.

Wir naschten noch bis zum Morgen aneinander, er fuhr mich dann in aller Frühe nach Hause. Wir haben die ganze Zeit kaum ein Wort miteinander gesprochen.


Er hat mir das Tor zu der Welt geöffnet, in der ich endlich Spaß am Sex hatte...


Wir haben uns noch jahrelang gesehen, aber nie wieder miteinander geschlafen. Bei jeder Begegnung lächelten wir uns verschmitzt an.

Donnerstag, 16. November 2006

Der Busfahrer - Fortsetzung

Ich suchte mir was zu Trinken, fand eine Cola im Kühlschrank. Und dann war er auch schon wieder da... nackt wie Adam und sexy gebaut/behaart wie ein Gott. Ich glaub, mir fiel die Kinnlade runter! Sprachlos stand ich da, mit meinem Colaglas, und er kam auf mich zu, nahm mir das Colaglas aus der Hand und stellte es weg. Er flüsterte mir ins Ohr: "lauf weg, so lange Du noch kannst" und ich antwortete zitternd "ich kann mich nicht bewegen... wie soll ich da weglaufen können" Er küsste meinen Hals, meinen Mund, ich umarmte ihn und wir küssten uns intensiv... ich spürte seinen großen harten Prinzen an mir. Er knöpfte meine Bluse auf, zog sie aus, machte meinen schwarzen SpitzenBH auf, ließ ihn fallen. Er zog mich langsam, rückwärts gehend und küssend, aus der Küche... ins Schlafzimmer... er küsste meine Brüste, spielte mit meinen Brustwarzen - ich dachte ich muss schreien! So herrlich war das. Ich knöpfte meinen Rock auf, er schob ihn runter, er nahm meine Strapse ab, schob die Strümpfe runter, küsste meine Prinzessin durch den Slip. Dann legte er mich aufs Bett, nahm mir mein letztes Kleidungsstück und... ächz... verwöhnte meine Prinzessin mit der Zunge. Das kannte ich noch gar nicht... erst war ich hin-und hergerissen, ob ich es gut oder peinlich finden soll. Aber ich konnte mich schnell entscheiden... es war klasse! Und ich kam fast sofort zum ersten Erfolg. Er krabbelte über mich hinweg, ich küsste seinen Prinzen. Nahm den Prinzenkopf kurz in den Mund, spielte mit der Zunge daran. Wir drehten uns um, und ich verwöhnte seinen Prinzen eine Weile. Probierte aus, was welchen Erfolg hat... denn auch das war für mich Neuland... es erregte mich hochgradig... er entzog sich mir plötzlich, wir drehten uns wieder um. Er war wieder über mir. Wir küssten uns, und Prinz und Prinzessin vereinten sich. Dieses Gefühl, ihn nach den Aktionen in mir zu spüren, war bombastisch. Ich kam wieder gleich zum Erfolg. Krallte mich in seinen Rücken. Biss ihm in den Hals.

Fortsetzung folgt...

Der Busfahrer

Als ich 18/19 war (huch, das ist bald 20 Jahre her), zog ich in einen anderen Stadtteil. Ich bin dann viel mit dem Bus gefahren. Es gab da einen Busfahrer (watn lecker Typ!), der fuhr ständig die Strecke (hatte ich so empfunden). Und immer um die Zeit, in der ich den Bus nutzte. Die Tour morgens zur Schule und Mittags zurück. Ich sah ihn mehrfach in der Woche. Und er sah mich. Er sah mich an. Immer. Wenn ich einstieg, wenn ich ausstieg. Wenn er hielt, guckte er durch den Spiegel nach hinten zu mir. Ich fand ihn aufregend (er war damals bestimmt schon um die 40) und gewöhnte mir an, nur noch vorne ein- und auszusteigen. Setzte mich immer so hin, dass er mich bequem im Spiegel beobachten konnte. Wir begannen, Worte zu wechseln. Uns zu necken. Er machte mir süße Komplimente. Dann fing er an, mir erotische Komplimente zu machen. Ich träumte oft von ihm. Der Sommer kam, die Kleidung wurde immer dünner. Die Kurz-Gespräche und Blicke wurden immer gieriger. Eines Abends, als ich vom Sport nach Hause fuhr, war er wieder der Fahrer. Und ich der einzige Fahrgast. Ich stellte mir vorne zu ihm und fragte, wie lange er denn jetzt noch fahren müsse. Er grinste mich gierig an und sagte, dass er in 15 min Feierabend hätte... schluck, damit hatte ich nicht gerechnet. Er fragte, ob ich bis zur Endhaltestelle mitfahren wolle... wir könnten ja noch kurz plauschen... und er würde mich danach nach Hause fahren. Ich wurde ganz nervös... wohin sollte das führen... der wollte doch niemals nur mit mir plauschen. Aber... ja, Neugier ist der Katze Tod... ich fuhr bis zur Endhaltestelle mit. Ich wartete kurz während seiner Schichtübergabe. Hatte total Bammel. Dann kam er zu mir, nahm meine Sporttasche, lächelte mich verführerisch an und fragte mich ob wir zu ihm fahren wollen... mir wurde fast schlecht vor Aufregung! Ich ging wortlos mit zu seinem Auto. Stieg wortlos ein. Er fasste mit seiner Hand mein Knie an... schob meinen Rock langsam hoch, öffnete den vorderen Straps-Knopf... ich ließ es aufgeregt geschehen... folgte ihm dann wortlos in seine Wohnung... dort küsste er mir auf den Hals, hauchte mir ins Ohr "lauf nicht weg" und ging duschen.

Fortsetzung folgt...

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Der erste Kuß

Es macht Spaß in Erinnerungen zu schwelgen und sich langsam an das Schreiben über ein Thema heranzutasten, das ... sagen wir kontrovers ist. Es ist zu einem großen Teil Reflexion darüber, wer ich war, was ich erlebt habe und was es aus mir gemacht hat. Die Erkenntnis, daß ich vermutlich nicht so ganz alleine bin mit meiner Einstellung, die von gängigen Klischees, Erwartungen und Regeln abweicht. Es macht mir langsam und allmählich bewußt, wer und was ich bin, daß ich das nicht verleugnen und einsperren kann und ich eingehen werde, sollte ich es jemals zulassen, daß mich jemand an die kurze Leine legt.

Doch zurück zu den Erinnerungen. Den Teil seines Lebens aufzuarbeiten und zu reflektieren, den man für gewöhnlich mit Sexualität benennt, führt einen unweigerlich an die Anfänge. Immer wieder, viele Male Neuland betreten. Ich denke, ich werde nicht die Einzige sein, für die der erste Kuß die Eintrittskarte in dieses neue, aufregende Land war. Mit dreizehn oder vierzehn Jahren träumte ich das erste Mal davon – ohne überhaupt eine Ahnung zu haben, wie das funktionieren sollte. Es sollte zwei Jahre dauern bis ich herausfinden sollte, was es mit dem Küssen auf sich hat. Und da das Leben nie so spielt, wie man das gerne hätte, lief es natürlich auch nicht so, wie ich mir das in heimlichen Träumen ausgemalt hatte.

Ich war sechzehn und spielte Volleyball in einer regional recht erfolgreichen Mannschaft. Wir spielten nicht in der Jugend, sondern in der Damen-Liga und hatten dreimal die Woche Training. Katharina war erst vor kurzem in unsere Gegend gezogen und vielleicht zwei oder drei Monate in der Mannschaft. Sie war neunzehn, hatte lange schwarze Haare und eine Art, sich zu bewegen, die an eine Raubkatze erinnerte. Ich mochte sie im Gegensatz zu den anderen Mädchen, die sie immer ein wenig mißtrauisch beäugten. Katharina und ich blieben oft nach unserem Training noch länger in der Halle, um mit der zweiten Herren-Mannschaft zu trainieren. Das Training war härter, fordernder und die Kerle nahmen wenig Rücksicht darauf, daß wir Mädchen waren. Sie droschen uns die Bälle genauso hart um die Ohren wie sie das unter sich auch taten. Sie akzeptierten uns als gleichwertig und mir persönlich tat das gut, endlich mal nicht angejammert zu werden, weil ich beim Aufschlag keine Rücksicht darauf nahm, wer beim Training auf der gegnerischen Seite des Feldes stand. Ich genoß es, mich dort richtig austoben zu können.

Es war ein Mittwoch im November (das weiß ich nur noch so genau, weil ich damals regelmäßig Tagebuch schrieb) und Katharina unterhielt sich mit dem Trainer der Herren noch über die Möglichkeit, eventuell eine Mix-Mannschaft aufzustellen, während ich schon unter die Dusche ging. Heißes Wasser prasselte auf mich nieder und der Duschraum hüllte sich in Dampfschwaden, die Dusche nach dem Training war nicht nur nötig, es tat auch einfach gut, sich nach der Anstrengung zu entspannen und wieder runter zu kommen. Ich hörte nicht, wie Katharina herein kam. Sie sagte etwas, das ich nicht verstand, also drehte ich mich um. Da stand sie, zwei Schritte von mir entfernt, inmitten der Dampfschwaden, legte den Kopf ein wenig schief und musterte mich einmal von oben bis unten. Ausführlich gemustert zu werden war ich nicht gewohnt, schon mal gar nicht nackt unter der Dusche.

Verlegen stand ich unter dem heißen Wasserstrahl, da trat sie auf mich zu, lächelte kurz und legte ihre Hände in meinen Nacken. Ich stand wie eine Salzsäule da und wußte nicht, was ich sagen oder tun sollte. Ich muß sie angeguckt haben wie ein Auto. Und ehe ich versah, berührten ihre Lippen meine, ihr Körper lehnte gegen meinen. In dem Moment schossen mir tausend Gedanken durch den Kopf und ähnlich viele Empfindungen durch den Körper. Ihre Hände in meinem Nacken, ihre Brust an meiner, ihr Bauch an meinem, das heiße Wasser, ihre Zunge, die sacht über meine Lippen fuhr. Es hätte mich nicht gewundert, wenn ich einfach in Ohnmacht gefallen wäre. Noch viel mehr wunderte mich allerdings, daß ich es nicht tat.

Ich fühlte mich, als ob mich jedesmal ein Stromstoß durchfuhr, wenn unsere Zungen sich berührten. Zaghaft legte ich meine Hände auf ihre Taille und zog sie nach einem endlosen Moment ein wenig näher an mich heran. Ich dachte nicht mehr nach, ich fühlte nur noch und verlor dabei jegliches Zeitgefühl. Bis plötzlich die Stimme unseres Trainers aus dem Flur schallte. „Mädels, braucht ihr noch lange?“ Wir stoben auseinander und standen atemlos einen Schritt auseinander. „Ja, wie auch immer. Ich leg euch den Schlüssel hin, schließt bitte ab!“ rief er noch und dann hörten wir die Türe der Halle zuschlagen. Wir schauten uns an und mir klopfte das Herz bis zum Hals. „Seitdem ich mit euch trainiere, habe ich mich gefragt, wie sich deine Lippen wohl anfühlen. Jetzt weiß ich es,“ sagte sie lächelnd.

Wir duschten, ich schloß die Halle ab und fuhr mit dem Rad nach Hause. Später lag ich im Bett, mit Stift und Notizbuch, und versuchte zu notieren, was da passiert war. Es ist nie wieder etwas zwischen uns passiert, doch ab und an beim Training oder in der Umkleide zwinkerten wir uns verschwörerisch zu und unser Geheimnis blieb unseres. Vier Jahre später sollte sich unsere Mannschaft auflösen und ich hab sie seitdem nicht mehr wieder gesehen. Manchmal wundere ich mich, was aus ihr geworden ist und ob sie immer noch ausprobiert, wie sich die Lippen eines anderen Menschen anfühlen.

Dienstag, 24. Oktober 2006

Der erste Blowjob (II)

Nach ein bißchen streicheln und zaghaft drüber lecken hab ich mich dann auch getraut, seinen Schwanz wirklich in den Mund zu nehmen, was er mit einem tiefen Seufzen quittierte. Ich weiß noch, ich behandelte das gute Stück wie ein rohes Ei und achtete auf jede Reaktion meines Freundes – bereit, sofort damit aufzuhören wenn ich glaubte, ich machte was falsch. Das Gefühl der Unsicherheit verlor sich ob der übewältigenden neuen Erfahrung. Das fühlte sich an als sei meine Zunge auf direktem Weg mit meinem Unterleib verbunden und alles, was sich in meinem Mund abspielte, fand ein direktes Echo dort. Verdammt, das war erregend, aufregend, geil! Das machte Spaß zu sehen wie er genoß, was ich da ausprobierte! Ich wurde mutiger, enthusiastischer und wollte ihn gar nicht mehr aus meinem Mund lassen. Leider übersah ich dabei wegen mangelnder Erfahrung, daß ich meinen Freund geradewegs auf einen Orgasmus zu steuerte und obwohl er mich warnen wollte, merkte ich plötzlich nur noch eine Art Zucken, hörte meinen Freund tief aus dem Bauch heraus stöhnen und hatte den Mund voll mit ziemlich glibberigem Zeugs.

Total überrascht schaute ich nach oben und er guckte mich entschuldigend an. „Ich wollte dich warnen, daß das passiert, doch du hast mir gar nicht mehr zugehört,“ erklärte er, etwas verlegen. In genau dem Moment hörte ich Schritte im Flur, zog mich zurück und zupfte das T-Shirt über seine offene Hose und legte den Kopf so, daß man nichts mehr von der offenen Hose sah. Herein kam der angeblich schwule Mitbewohner, ließ sich auf die andere Couch fallen und seufzte „Gott, was ein anstrengender Tag! Ich brauch jetzt erstmal eine Zigarette, darf ich eine von deinen haben?“ Ich nickte lediglich, ich hatte schließlich immer noch das Sperma im Mund.

Der angeblich schwule Mitbewohner rauchte in aller Gemütlichkeit seine Zigarette und jammerte uns von seinem anstrengenden Tag vor. Derweil lag ich auf der Couch mit vollem Mund und fragte mich, was ich jetzt mit dem Ergebnis meines ersten erfolgreichen Blowjobs anfangen sollte. Ich hätte es ja schlecht auf den Tisch spucken können und wäre ich aufgestanden um es auf Toilette auszuspucken, dann hätte der Mitbewohner mitbekommen, daß mein Freund mit offener Hose auf der Couch saß. Die Konsistenz war komisch, doch wirklich eklig schmeckte das nicht. Ein bißchen salzig. Ich entschloß mich dafür, es kurzerhand herunter zu schlucken und spülte mit einem Schluck Cola nach. Der Mitbewohner ließ uns nach dem Ausdrücken seiner Zigarette zum Glück wieder alleine.

Er war kaum aus der Tür, da fragte mein Freund mich „Was hast'n jetzt damit gemacht?“ Ich zupfte die Shorts wieder an ihren Platz. „Runtergeschluckt. Wo hätte ich sonst damit hin sollen?“ antwortete ich. Er guckte mich an und grinste. Ich grinste zurück „Das war aber knapp, fast hätt er uns erwischt.“ Mein Freund nickte. „Sag mal, bist du dir sicher, daß du das vorher noch nie gemacht hast?“ erkundigte er sich während er den Reißverschluß seiner Jeans hochzog. „Wie bitte? Mit wem denn?“ ich war irritiert. „Dafür, daß du das noch nie gemacht hast, wußtest du aber sehr genau, was du da tust!“

Tja, mein Lieber. Ich bin halt nicht blöd. Wissen ist Macht. Ich habe ihm bis heute nicht verraten, woher ich wußte, was ich da am Besten tun und lassen soll. Seit diesem Tag weiß ich auch um die Macht dieses kleinen Wörtchens Blowjob und der Gedanke, daß das doch „bäh“ sei, ist mir nie wieder in den Sinn gekommen.

Montag, 23. Oktober 2006

Der erste Blowjob (I)

Ich schrieb bereits hier darüber, daß ich als jungfräulicher Teenager den Gedanken daran, mit meinem Mund einem Kerl unterhalb der Gürtellinie näher zu kommen, einfach nur „bäh“ fand. Abbildungen von männliche Geschlechtsteilen fand ich merkwürdig und widerlich. In den Mund nehmen? Nicht mit mir. Sperma schlucken? Um Gottes willen, dann schon lieber Saumagen essen. Kaum zu glauben, wenn ich heute darüber nachdenke.

Nun, irgendwann kam der gefürchtete Augenblick. Mein Freund fragte mich ein paar Wochen nach dem ersten Mal, ob ich mir denn vorstellen könne, ihm einen zu blasen. Mein Gesichtsausdruck muß Bände gesprochen haben, denn er schob schnell den Satz, daß ich ja nicht müsse wenn ich nicht wolle, hinter her. Doch der Gedanke blieb. Immerhin war es ja auch verdammt erregend, seinen Schwanz einfach nur anzufassen und zu merken, wie er in meiner Hand wuchs. Er merkte, daß ich darüber nachdachte und erzählte mir ein paar Tage später auf meine Frage, was Männer daran so geil fänden (ich habe das wirklich gefragt ...!), wie sich das für ihn anfühlt. Schwupp, damit hatte er mich am Haken.

Unerfahren, wie ich war, hatte ich allerdings tierische Panik davor, irgendwas falsch zu machen oder daß es ihm gar nicht gefallen könnte. Unerfahren und Versagensängste, keine tolle Mischung. Zu der Zeit hatte ich allerdings auch das Internet und ganz speziell das Chatten für mich entdeckt und per Zufall geriet ich erst in einen Schwulenchat und dort an einen aufgeschlossenen Kerl. Schön, diese Anonymität im Internet. Mit meinem schwulen Chatpartner konnte ich mich toll über Sex unterhalten und irgendwann erzählte ich ihm von meinen Sorgen und Ängsten, was das Thema Blowjob angeht. Ich kann mir gut vorstellen, daß er sich königlich amüsiert haben muß über meine Unbedarftheit, hätte ich wohl auch. Nichtsdestotrotz erklärte er mir ausführlich, worauf es dabei ankäme und was ich besser nicht tun sollte wie z.B. allzu harter Einsatz der Zähne. Trotz der sehr technischen Erklärung, der Gedanke erregte mich so ungemein, daß ich unruhig auf meinem Stuhl hin und her wibbelte. Das wollte ich ausprobieren!

Mein Freund lebte damals in einer 5-Zimmer-Wohnung mit Küche, Bad und Wintergarten zusammen mit einer Frau und zwei anderen Männern, von denen einer behauptete schwul zu sein (er ist heute verheiratet und hat zwei Kinder). Es war ein Sonntag, wir waren alleine im Wohnzimmer und schauten Video – den Film habe ich vergessen. Ich lag mit dem Kopf auf seinem Oberschenkel und überlegte. Soll ich? Soll ich nicht? Ich öffnete seine Jeans, fing seinen erstaunten Blick auf und schob die enge Shorts weg. Es war auch das erste Mal, daß ich mir meinen so entblößten Freund im Tageslicht sehr genau betrachtete. Ich spielte ein wenig mit seinem besten Stück und leckte probeweiser mal kurz drüber. Fühlte sich nicht schlecht an. Mein Freund schaute mir schweigend zu.

To be continued ...
logo

Schneeweischens & Rosenrotes elf Minuten

Wir sind ...

... zwei Frauen.
... Jägerinnen.
... Sammlerinnen.
... so jung wie wir uns fühlen.
... uns in vielen Dingen sehr ähnlich.
... in anderen Dingen wiederum sehr verschieden.
... erreichbar unter elf.minuten@web.de

Andere meinen ...

na hoffentlich ...
... dürfen wir uns bald an "neuem" erfreuen !
Dragon2009 - 9. Dez, 07:29
Liiiebe Emily, oh mein...
Liiiebe Emily, oh mein Gott .. sooo viele Emotionen....
Johanna (Gast) - 1. Dez, 14:09
Hallo Johanna, ach schööön...
Hallo Johanna, ach schööön :-)! !!...
Emily (Gast) - 26. Nov, 15:22
Hallo Johanna, ich hatte...
Hallo Johanna, ich hatte keine Zweifel daran, dass...
Climax (Gast) - 26. Nov, 13:54
Hallo Emily & Mick, wir...
Hallo Emily & Mick, wir haben uns endlich wieder...
Johanna (Gast) - 25. Nov, 14:12

Status

SRTitel07

Online seit 1158 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 9. Dez, 07:29

Credits

SRTitel06

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur f�r neue Medien

powered by Antville powered by Helma


Creative Commons License

xml version of this page (summary)

twoday.net AGB